Der Trainingsbetrieb der A-Jugend von Preussen Lünen ruht fürs Erste. © Archiv
Fußball

Nach Coronavirus-Fall: Preußen Lünen muss warten

Nachdem sich ein Mannschaftsmitglied der A-Jugend von Preußen Lünen mit dem Coronavirus infiziert hatte, machte der Verein dem Gesundheitsamt Druck.

„Das mit dem Fall in Dorsten habe ich gelesen, deswegen haben wir dem Gesundheitsamt auch Druck gemacht.“ Peter Serges, Hygienebeauftragter und Geschäftsführer von Preußen Lünen, wartet zusammen mit dem Verein auf die Testergebnisse der A-Jugend, nachdem sich ein Mitglied in der Mannschaft mit dem Coronavirus infiziert hatte.

Das mit dem Druck machen, scheint aber nicht ganz funktioniert zu haben. Am Donnerstagmorgen sagte Serges, „dass wir die Ergebnisse für 12 Uhr erwarten“. Am frühen Nachmittag lagen diese allerdings immer noch nicht vor.

Solange die Tests nicht vorliegen ist das Team in Quarantäne

Für die A-Jugend von Preußen Lünen heißt es also weiter warten. Trainer Mihaijlo Dzajic hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. Alle Spieler, die mit dem Trainer in Kontakt standen, befinden sich vorsorglich bis zum 7. September in Quarantäne – zumindest so lange, bis die „hoffentlich negativen“ (Serges) Testergebnisse da sind.

Abgesehen davon hat Preußen Lünen das A-Jugend-Training für die ganze Woche außer Kraft gesetzt. „Bis Sonntag lassen wir das Training auch bei negativen Testergebnissen ruhen“, so der Hygienebeauftragte des Vereins. „Wir wollen uns damit ein wenig Luft schaffen.“

Erstes Saisonspiel müsste verlegt werden

Sollten alle Spieler bis zum 7. September häuslicher Quarantäne bleiben müssen, müsste das erste Saisonspiel in der Liga am 6. September beim Lüner SV verlegt werden. Was das betrifft, hat der Verein den Kreissport bereits informiert.

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Niklas Berkel
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