Philipp Plöger wird die SG Gahmen im Sommer nach anderthalb Jahren verlassen. © Timo Janisch

Philipp Plöger wird Spielertrainer: „Werde auf keinen Akteur der SG Gahmen zugehen“

Nach anderthalb Jahren endet die Zeit von Philipp Plöger bei der SG Gahmen. Der Leistungsträger wird Spielertrainer und folgt dem einstigen Geschäftsführer der SGG, Musa Sagculu, zum ASK Ahlen.

Die SG Gahmen steht nach der endgültigen Saison-Annullierung vor interessanten Wochen und Monaten. Nachdem mit Hüseyin Tekin und Musa Sagculu bereits zwei Vereinsverantwortlichen ankündigten, im Sommer die SG Gahmen zu verlassen, hat nun auch Stammspieler Philipp Plöger seinen Abschied bestätigt. Der 31-Jährige wird in Zukunft als Spielertrainer tätig sein und feilt bereits ordentlich am Kader für die neue Saison.

Plöger schätzt vergangene Zeit bei der SG Gahmen

Dass zwischen der SG Gahmen und dem ASK Ahlen eine durchaus enge Verbindung besteht, wurde schon im vergangenen Jahr deutlich, als die SGG wiederholt auf dem Kunstrasenplatz der Ahlener trainieren durfte. Nun hat die gute Beziehung auch personelle Rochaden zur Folge. Nicht nur Geschäftsführer Musa Sagculu geht im Sommer von Gahmen zum ASK, auch Verteidiger Philipp Plöger wird sich dem A-Ligisten anschließen.

„Die Zeit in Gahmen war wirklich top, auch wenn es Corona-bedingt natürlich etwas anders geplant war. Aber die familiäre Atmosphäre und das herzliche Miteinander hat mich wirklich beeindruckt. Ich hab mich deshalb nicht gegen die SG, sondern für die neue Aufgabe entschieden“, betont Plöger, der Anfang 2020 zur SG stieß.

Über Musa Sagculu, der ab Sommer im Vorstand der Ahlener aktiv sein wird, sei letztlich der Kontakt entstanden. „Musa hat mich angerufen und mir die Stelle angeboten und da ich die Mannschaft schon ein wenig kenne, wollte ich diese Chance auf jeden Fall ergreifen“, so Plöger.

Philipp Plöger setzt in der Vorbereitung auf die Fitness

Ähnlich wie auch die SG Gahmen ist der ASK Ahlen ein Verein, der in naher Zukunft den Bezirksligaaufstieg anpeilt. Bekannte Pläne also für den baldigen Spielertrainer. „Der Vorstand möchte sicherlich zeitnah eine Liga höher, aber ich setze erst einmal darauf, wirklich ein Team zu formen und die Mannschaft kennen zu lernen“, erklärt der 31-Jährige.

Dabei kann Plöger, der unter anderem auch schon im Jugendbereich als Trainer unterwegs war, auf einen Kader zurückgreifen, der bereits jetzt knapp 30 Spieler umfasst. Zunächst gehe es dem Verteidiger allerdings darum, vor allem die nötige Fitness für die kommende Spielzeit aufzubauen. Als Personaltrainer weiß Plöger aus eigener Erfahrung, wie wichtig dieser Faktor werden kann.

Ob es allerdings auch noch weitere SG-Spieler zum ASK ziehen könnte, ist angesichts der ungewissen Zukunft in Gahmen noch unklar. Plöger hat diesbezüglich allerdings eine eindeutige Meinung: „Wir haben schon 30 Spieler an Bord, die auch alle die Vorbereitung mit absolvieren sollen. Ich persönlich werde auch deshalb auf keinen Spieler aus Gahmen zugehen, um ihn von einem Wechsel zu überzeugen.“

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul