LSV-Trainer Axel Schmeing war mit dem Punkt gegen Westfalia Kinderhaus nicht zufrieden. © Timo Janisch
Fußball-Westfalenliga

Rückkehrer sichert Lüner SV einen Punkt – alte Probleme tauchen wieder auf

Der Lüner SV ist bei Westfalia Kinderhaus am Sonntag nicht über ein Unentschieden hinaus gekommen. Dabei hatte der Westfalenligist mit einem altbekannten Problem zu kämpfen.

Mit jeder Menge Euphorie konnte Westfalia Kinderhaus am Sonntag gegen den Lüner SV auflaufen, hatte der Westfalenligist doch vor Wochenfrist Liga-Primus Preußen Espelkamp mit 2:1 bezwungen. Dennoch war es der Lüner SV, der nach der Partie einem möglichen Sieg hinterher trauern musste.

„Letztendlich ist es ein gerechtes Ergebnis, aber wenn wir mit unserer Mannschaft aus dem Erkenschwick-Spiel hätten starten können, wäre auf jeden Fall auch mehr drin gewesen“, konstatierte LSV-Trainer Axel Schmeing nach der Partie.

Sebastian Hahne trifft beim Comeback für den Lüner SV

Gegen Kinderhaus musste der Lüner SV zusätzlich zum gesperrten Milan Sekulic kurzfristig verletzungsbedingt auch noch auf Daniel Mikuljanac und Mohamed Yarhdi verzichten. Stattdessen stand mit Sebastian Hahne allerdings auch ein Rückkehrer in der Startelf, der zuletzt mehrere Wochen ausgefallen war.

Sebastian Hahne trat bei seinem Comeback direkt wieder als Torschützen in Erscheinung.
Sebastian Hahne trat bei seinem Comeback direkt wieder als Torschützen in Erscheinung. © Günther Goldstein © Günther Goldstein

Ebenjener Hahne war es auch, der den LSV in der 39. Minute mit 1:0 in Führung brachte. Nach einer Standardsituation schloss der Stürmer aus dem Getümmel heraus ab und ließ Kinderhaus-Schlussmann Tim Siegemeyer keine Chance.

„Wir waren insgesamt schon optisch überlegen, hatten im ersten Durchgang aber auch keine hundertprozentige Torchance. Kinderhaus war vor allem über Marvin Kehl immer wieder gefährlich. Den haben wir wirklich nicht in den Griff bekommen“, so Schmeing.

Dennoch ging es mit der 1:0-Führung für die Gäste in die Pause. Nach Wiederanpfiff erspielten sich die Hausherren die eine oder andere Gelegenheit, scheiterten unter anderem mit einem Freistoß an der Querlatte. Mit vielen unnötigen Fouls lud der LSV die Westfalia immer wieder zu guten Möglichkeiten ein.

Eine der vielen Standardsituationen führte in der 68. Minute schlussendlich auch zum Ausgleich. Nach einer Flanke konnte LSV-Torwart Jan Hennig den ersten Versuch zunächst noch abwehren, den Abpraller verwertete Finn Liebert aber zum 1:1-Endstand.

„Wir haben viel zu viele Standards zugelassen. Man hat ab der 60. Minute gemerkt, dass bei uns wieder die Kräfte nachgelassen haben und dann nimmt auch die Konzentration ab. Das ist aber ein Problem, das uns auch schon in den letzten Spielen begleitet hat“, betont der LSV-Trainer.

LSV: Hennig – Berger, Drees, Cygiel (62. Göke), Hahne (46. Richter), Mattes, Caliskan, Berghorst (90+2. Bozlar), Franzrahe, Burg, Mertens (81. Frenzel)

Tore: 0:1 Hahne (39.), 1:1 Liebert (68.)

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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