Fußball

Sandro Plechaty und RW Essen straucheln im Aufstiegskampf – Konkurrenz baut Vorsprung aus

Lange galt Regionalligist Rot-Weiss Essen als großer Aufstiegsfavorit. Mittlerweile ist der Klub um Sandro Plechaty aber nur noch in der Verfolgerrolle. Erneut bahnt sich ein harter Endspurt an.
Sandro Plechaty und Rot-Weiss Essen mussten zuletzt den einen oder anderen Dämpfer im Aufstiegsrennen der Regionalliga hinnehmen.
Sandro Plechaty und Rot-Weiss Essen mussten zuletzt den einen oder anderen Dämpfer im Aufstiegsrennen der Regionalliga hinnehmen. © imago

Bis zum Schluss lieferten sich die U23 von Borussia Dortmund und Rot-Weiss Essen in der vergangenen Spielzeit in der Fußball-Regionalliga einen erbitterten Kampf um den Aufstieg. Am Ende hatte RWE mit seinen Lüner Profis Sandro Plechaty und Felix Backszat das Nachsehen. Vor der aktuellen Saison galten die Essener daher als großer Aufstiegsfavorit. Die Meisterschaft haben Plechaty und Co. mittlerweile allerdings nicht mehr in der eigenen Hand.

Wie schon in der vergangenen Saison entwickelt sich der Aufstiegskampf in der Regionalliga offenbar zu einem Zweikampf. Und erneut ist mit Sandro Plechaty von RW Essen ein Lüner Profi mittendrin. Mit 71 Punkten liegt das Team von der Essener Hafenstraße derzeit auf Tabellenplatz zwei, ist damit erster Verfolger von Spitzenreiter Preußen Münster (73 Punkte).

Zuletzt patzte RWE aber gleich doppelt: Gegen RW Oberhausen kamen die Essener am Dienstag, 5. April, nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Und auch am vergangenen Sonntag gegen die abstiegsbedrohte Alemannia aus Aachen reichte es nur zu einem 1:1.

Zeitgleich feierte Münster mit dem 2:0-Sieg bei der U23 des FC Schalke 04 den vierten Ligasieg in Serie. Beide Teams haben mittlerweile 32 Spiele absolviert, noch bleiben Sandro Plechaty und RWE also sieben Partien, um den Wunsch vom Aufstieg in die dritte Liga doch noch zu verwirklichen.

Für zwei andere Lüner Profis ist dieser Traum schon in deutlich weitere Ferne gerückt. Philipp Hanke und Felix Backszat, der vor der Saison von RWE zum Wuppertaler SV gewechselt war, liegen mit dem WSV derzeit auf Tabellenplatz fünf, haben zwar auch ein Spiel weniger absolviert, der Abstand auf die Essener beträgt derzeit jedoch schon acht Punkte.

Ob Hanke und Backszat mit ihrem Verein also tatsächlich noch einmal ins Aufstiegsrennen eingreifen können, ist derzeit durchaus fraglich. Dank eines 1:0-Sieges beim SC Wiedenbrück, bei dem mit David Hüsing ein weiterer Lüner Profi im Kader fehlte, wahrte der WSV am vergangenen Samstag allerdings noch eine kleine Aufstiegshoffnung.

In der dritten Liga musste mit Markus Brzenska derweil ein weiterer Lüner Fußballer eine Niederlage hinnehmen. Der Co-Trainer von Viktoria Köln verlor mit den Domstädtern bei Spitzenreiter und Liga-Primus 1. FC Magdeburg am Samstag mit 2:4. Mit 37 Punkten rangiert die Viktoria momentan auf Tabellenplatz 13, sieben Punkte vor der Gefahrenzone.

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