Attestierte seiner Mannschaft nach dem 5:3 gegen Gahmen keinen guten Auftritt, war aber trotzdem zufrieden: SSV Mühlhausens Trainer René Johannes. © Schürmann
Fußball-Bezirksliga

SSV Mühlhausen: René Johannes schaut einem Spieler von Westfalia Wethmar besonders gerne zu

Das Duell zwischen dem SSV Mühlhausen und Westfalia Wethmar ist das Top-Spiel des fünften Bezirksliga-Spieltags. Ein Westalia-Akteur hat es dem SSV-Trainer besonders angetan.

In der Bezirksliga 8 ist es wie überall noch früh in der Saison. Vier Spieltage sind absolviert. Doch zumindest nach der Tabellenlage ist das Duell zwischen dem SSV Mühlhausen und Westfalia Wethmar das Spitzenspiel des Sonntags.

„Wir haben gefühlt bei jedem Heimspiel eine Besonderheit“, sagt Mühlhausens Trainer René Johannes. Seine Elf stieg mit dem wichtigen Derby gegen Königsborn in die Saison ein und empfing anschließend die SG Massen zum zweiten Lokalduell. Beide Partien endete 1:1.

Mit besonderen Situationen ist der SSV also vertraut. Auch die Westfalia bestand die bisher größte Herausforderung, gewann das wichtigste Lüner Derby kurz vor Schluss mit 1:0 gegen BW Alstedde.

SSV Mühlhausen hat Respekt vor Westfalia Wethmar

„Wir haben Wertschätzung für den Gegner. Es wird ein Geduldsspiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden“, sagt Johannes, der damit vor allem auf die Disziplin und das Umschaltspiel der Grün-Weißen anspielt.

Dazu habe der TWW in Florian Fischer einen herausragenden Schlussmann. „Das ist natürlich geil, wenn er spielt, wie er dirigiert. Dem guckt man schon gerne zu, wenn man nicht gerade sein Gegner ist“, sagt Johannes.

Vor allem die Defensive um Torwart Florian Fischer wusste in der Vorbereitung weitestgehend zu überzeugend.
Vor allem die Defensive um Torwart Florian Fischer wusste in der Vorbereitung weitestgehend zu überzeugend. © Timo Janisch © Timo Janisch

Anders als Mühlhausen, hat sich die Westfalia vor der Saison eher nach unten orientiert. „Wir haben immer noch das Ziel Klassenerhalt. Wir haben eine junge Truppe, die noch viel lernen und vor allem Konstanz reinkriegen muss“, sagt Trainer Steven Koch.

Wäre Letzteres gelungen, hätte der TuS wohl auch vor zwei Wochen in Geisecke gewonnen. Stattdessen gab es ein 1:2 und den bisher einzigen Punktverlust des aktuellen Tabellendritten.

Druck, den Anschluss an den bislang makellosen Spitzenreiter VfR Sölde zu verlieren, verspürt keines der beiden Teams. Aufgrund der unterschiedlichen Gegner verbieten sich Vergleiche noch, erst ab dem zehnten Spieltag besäße die Tabelle Aussagekraft, so Johannes.

Westfalia Wethmar fährt entspannt zum SSV Mühlhausen

An der Wehrenboldstraße ist der Saisonstart ein voller Erfolg, Punkte in Mühlhausen gehören wohl nicht zu denen, die Coach Koch fest eingeplant hat.

„Wir sind da ganz entspannt. Es ist eine schöne Momentaufnahme“, sagt er. Schließlich habe man der Westfalia gesagt, die ersten fünf Spiele würden sehr schwierig werden – drei davon hat der TWW bereits gewonnen.

Entspannung gilt auch bei der Personallage. Es kehren wohl einige Wethmarer zurück. Die Entscheidung fällt in vielen Fällen aber erst nach dem Abschlusstraining am Freitag. Bereits einen Tag früher kehrt in Mühlhausen Kapitän Jan Pfeffer ins Training zurück.

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Timo Janisch

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