Tennis

Starkes Team: Lüner Verein geht mit Europa- und Weltmeister an den Start

Die Tennissaison ist schon wieder in vollem Gange und ein Lüner Verein konnte zur neuen Spielzeit dabei zwei Spieler präsentieren, die schon international auf sich aufmerksam gemacht haben.
Ein Lüner Tennisverein kann ein namhaftes Team aufbieten. © picture alliance/dpa

Seit knapp zwei Wochen läuft die neue Tennissaison bereits. Als eine der ersten Sportarten konnten die Tennisspieler wieder in den Spielbetrieb einsteigen. Bei einem Lüner Verein gab es einige neue Gesichter zu bestaunen. Unter anderem geben sich ab sofort ein einstiger Europa- und ein früherer Weltmeister die Ehre.

Die Tennis-Herren 70-Plus der TG Gahmen starteten nach zwei Jahren Corona-Pause endlich wieder in der Regionalliga West – und das mit einem Auswärtsspiel bei der DS Düsseldorf.

Claus Petersen wurde einst mit Dänemark Weltmeister

Für diese Saison hat sich die TG wieder ehrgeizige Ziele gesetzt. An Position eins konnte der amtierende Deutsche Meister und Europameister Alfred Böckl verpflichtet werden. Auch an Position zwei gibt es einen neuen Spieler. Es ist Claus Petersen, die Nummer eins aus Dänemark, der mit der dänischen Nationalmannschaft Weltmeister geworden war.

Für Teammanager Wilfried Kiwall waren die Düsseldorfer im Vorfeld der stärkste Gegner. Diese Vorahnung bestätigte sich auch. Obwohl man nach den Einzeln 3:1 führte waren alle Spiele heiß umkämpft.

Alfred Böckl – Rolf Thung (niederländischer Spitzenspieler) 6:4, 7:6

Claus Petersen – Ernst Jochen Otto (deutsche Rangliste 5) 6:2, 6:3

Wilfried Siwitza (Westfalenmeister) – Joachim Meier (DR 11) 7:6, 6:1

Anatol Trotzko (DR 38) – Edgar Evenkamp (DR 20) 2:6, 6:7

Für den Gesamtsieg benötigten die Gahmener aus den Doppeln nur noch einen Punkt. Nach intensiver Diskussion spielten Böckl/Trotzko an eins und Petersen/Siwitza an zwei. Das erste Doppel hatte beim 0:6, 3:6 gegen Thung/Otto wenig Chancen.

Spiel endet Unentschieden

Im zweiten Doppel sah die TGG lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Es stand nach den ersten beiden Sätzen 6:3, 5:7, so dass der Match-Tiebreak die Entscheidung bringen musste. Mit 8:3 lag man vorne und hatte außerdem zwei Matchbälle.

Spannung pur war für die zahlreichen Fans angesagt. Düsseldorf hatte am Ende das bessere Stehvermögen und siegte mit 10:12. Nach siebenstündiger Hitzeschlacht musste sich die TGG mit einem Endstand von 3:3 zufrieden geben. Die Aussichten für den weiteren Verlauf der Saison sind trotzdem gut, da sich der Erste und Zweite der Gruppe für die Endrunde zur westdeutschen Meisterschaft qualifiziert.

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