Stefan Jantoss (l.) engagiert sich leidenschaftlich beim Basketball. © Foto: Goldstein
Lüner Sport-Adventskalender

Stefan Jantoss ist Spieler, Trainer von gleich zwei Mannschaften und verrückt nach Basketball

Hinter Türchen Nummer acht verbirgt sich Stefan Jantoss. Seit 27 Jahren ist Basketball sein Hobby. Trotz des hohen Zeitaufwandes nimmt er sich die Zeit für sein Engagement bei der BG Lünen.

Basketball ist mehr als ein Hobby für den 38-jährigen Stefan Jantoss. Der Lüner Basketballtrainer ist bekannt wie ein bunter Hund, kennt den Basketballverein wie kein anderer und wohl kaum ein anderer ist so bekannt bei der BG Lünen wie Stefan Jantoss. Bereits seit 27 Jahren spielt Jantoss Basketball, erstmals in der fünften Klasse in der Schule: „Wir haben im Sportunterricht mal Basketball gespielt, das hat mir viel Spaß gemacht.“

Jantoss nimmt sich viel Zeit für sein Hobby

Daraufhin meldete er sich im Verein an. Er spielte lange beim VfB Lünen, kam dann durch die Fusionierung des VfB Lünen mit der BG Lünen in Kontakt zur BG und geht dort mit großem Engagement und viel Freude seiner Leidenschaft nach.

Nicht nur an der Seitenlinie als Trainer der Herrenmannschaft verbringt Jantoss seine Wochenenden. Ebenso ist er für die Damenmannschaft zuständig.

Außerdem wollte er in der aktuellen, zunächst auf Ende Januar verschobenen Spielzeit, selbst in der zweiten Herrenmannschaft in der Kreisliga spielen. Doch nicht nur mit seinem Hobby, sondern auch beruflich ist Jantoss eingespannt, dennoch nimmt er sich gerne viel Zeit für sein Hobby.

„Oft arbeite ich bis 18 Uhr und muss um 19 Uhr schon in der Halle stehen, das nehme ich aber gerne auf mich.“ Auf die Frage wieso er sich diesen Stress antue, antwortet Jantoss: „Die Mannschaften geben mir so viel zurück. Ich freue mich immer, wenn ich Fortschritte sehe. Das macht wirklich viel Spaß.“

Doch betreibt er sein Engagement bei der BG Lünen nicht nur aus Spaß, ebenso will er natürlich Erfolge erzielen. Dazu zählt unter anderem der Aufstieg seiner Mannschaft in die Landesliga, auch wenn das Team am Ende der Saison wieder den Gang in die Bezirksliga antreten musste, zeigt sich Jantoss rückblickend zufrieden: „Spielerisch war das eine ganz starke Saison. Wir hatten nur athletisch nicht allzu viel zu bieten.“

Nur noch fünf Minuten bis zur Halle

Das sollte sich nun etwas verbessern, frischer Wind war in die Herrenmannschaft gekommen, die Jantoss nur noch als reiner Trainer betreuen wollte: „Wenn ich spiele, kann ich mich nicht auf das Coachen konzentrieren und wenn ich coache, kann ich nicht spielen.“

Nach einem Umzug hat Jantoss jetzt den Luxus nur noch einen Fußweg von fünf Minuten in die Halle zu haben, die wird er nach seiner Ansicht in diesem Jahr wohl nicht mehr von innen sehen: „Ich rechne nicht mehr damit in dieser Spielzeit zu spielen.“

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