Hasan Akca übernimmt ab sofort den neu gegründeten TSC Brambauer 20. © Verein
Fußball

TSC Brambauer startet früher als gedacht – trotz anhaltender Kabinenproblematik

Früher als ursprünglich gedacht steigt das erste Spiel mit Beteiligung des TSC Brambauer. Infrastrukturelle Probleme begleiten den Beginn der sportlichen Vereinsgeschichte.

Es geht los: Eine halbe Woche eher als gedacht beginnt die sportliche Historie des TSC Brambauer. Noch gibt es allerdings bauliche Probleme. Eine mögliche Kooperation mit einem Nachbarverein stockt noch.

Ursprünglich sollte der TSC am Sonntag, 1. August, mit einem Testspiel zwischen den beiden gemeldeten A-Jugend-Mannschaften des Vereins in den Spielbetrieb starten. Am gleichen Tag oder eine Woche später sollte die erste Mannschaft ihre ersten Schritte machen.

TSC Brambauer spielt schon am Mittwoch

Doch nun wurde dieser Plan kurzfristig überworfen. Seit Wochenbeginn sind die Mannschaften des TSC offiziell bei „FUSSBALL.DE“ eingetragen, jeweils zwei Herren- und A-Junioren-Teams hat der Klub gemeldet.

Im Mannschaftsspielplan finden sich schon für den Mittwoch und Donnerstag jeweils eine vereinsinterne Partie. Das Duell der beiden Herrenmannschaften am Mittwoch (18.30 Uhr, Zum Karrenbusch, Lünen) ist das erste Spiel der Vereinsgeschichte, die Junioren ziehen einen Tag später nach.

„Das ist ja kein offizielles Spiel, sondern ein vereinsinternes Trainingsspiel mit Trikots für das Wettkampfgefühl“, sagt Mikail Bulut, Vorsitzender des jungen Vereins mit Blick auf das Debüt seines Klubs.

Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen

Die Trainer beider Mannschaften hätten das Trainingsspiel vereinbart, um vor dem ersten „richtigen“ Testspiel 90 Minuten unter Wettkampfbedingungen trainieren zu können. Offiziell angesetzt ist die Partie beim Fußballkreis trotzdem.

Wenn die Teams am Mittwoch das Spielfeld betreten, wir ein Problem noch nicht gelöst sein. Laut Bulut sind die Kabinen am Karrenbusch derzeit unbrauchbar. „Wir haben noch keine Lösung gefunden“, sagt der Vorsitzende.

Er habe die Situation bei der Stadt geschildet und die Antwort erhalten, er solle sich mit dem benachbarten BV Brambauer wegen einer Nutzung der Kabinen der Glückauf-Arena in Verbindung setzen. Auf eine entsprechende und erst kürzlich gestellte Anfrage dieser Redaktion an die Stadt Lünen ist noch keine Antwort eingegangen.

TSC Brambauer in Kontakt mit dem BV Brambauer

Der BVB verlange vom TSC jedenfalls eine Reinigungsgebühr von 500 Euro monatlich, wenn der Klub die Kabinen nutzen wolle. „Das ist weder für uns zu stemmen, noch eine angemessene Summe“, sagt Bulut.

Der TSC werde diese Summe jedenfalls nicht zahlen, sagt er. Vom BV Brambauer heißt es, man verhandele in der Sache noch.

Doch in Brambauer gibt es mit dem FC Brambauer ja noch einen dritten Verein. Auch der ist am Karrenbusch beheimatet, hat seit Ende des Lockdowns aber zumindest noch kein offizielles Testspiel absolviert. Auch Bulut sei bislang vor Ort niemandem vom FCB begegnet.

Über den Autor
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Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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Timo Janisch

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