Der Lüner SV musste zuletzt unter anderem auch auf Daniel Mikuljanac verzichten. © Timo Janisch
Fußball-Westfalenliga

Verletztenmisere beim Lüner SV: Nächster Schlüsselspieler fällt vorerst aus

Der Lüner SV hat trotz der zuletzt starken Leistungen weiter mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen. Bei gleich drei Spielern hat sich die Situation kürzlich noch einmal verändert.

Hinter dem Lüner SV liegen keine einfachen Wochen. Auf knapp die Hälfte des Spielerkaders musste Trainer Axel Schmeing zwischenzeitlich verzichten. Dennoch ist der Westfalenligist seit mittlerweile fünf Saisonspielen ungeschlagen. Bei drei Spielern gibt es nun neue Erkenntnisse über eine mögliche Rückkehr auf den Platz.

Mit dem 2:0-Sieg beim SC Herford setzte der Lüner SV am vergangenen Samstag die starken Leistungen der vergangenen Wochen fort und kletterte auf den aktuell fünften Tabellenplatz. Doch nicht nur die Siegesserie hielt an, auch die Verletztenmisere hatte weiter Bestand, denn in Tore Burg verletzte sich in Herford ein weiterer wichtiger Leistungsträger des LSV.

Lukas Mertens machen Leistenprobleme zu schaffen

Am Dienstag gab es von Trainer Axel Schmeing allerdings zumindest eine vorsichtige Entwarnung: „Eine Ultraschall-Untersuchung hat ergeben, dass sich Tore eine Sehne im Sprunggelenk angerissen hat. Da haben wir zumindest etwas Glück im Unglück gehabt.“

Nichtsdestotrotz werde der Mittelfeldmann, der in den bisherigen Saisonspielen einer der Dauerbrenner und Leistungsträger war, dem Lüner SV voraussichtlich zwei Wochen fehlen.

Ähnlich scheinen die Voraussetzungen bei Lukas Mertens zu sein, der schon vor der Partie in Herford über muskuläre Probleme klagte, aufgrund der personellen Engpässe gegen den SC allerdings dennoch in den Schlussminuten zum Einsatz kam. „Bei ihm ist es glücklicherweise auch nichts Dramatisches. Lukas wird mit den Leistenproblemen allerdings auch erst einmal noch eine Woche ausfallen und dann hoffentlich wieder langsam ins Training einsteigen.

Mikuljanac kehrt ins Mannschaftstraining zurück

Ein dritter Akteur, der zuletzt dem Lazarett des Lüner SV angehörte, ist Daniel Mikuljanac. Der Verteidiger hatte ebenfalls mit Problemen am Sprunggelenk zu kämpfen und musste die vergangenen Partien bereits von der Seitenlinie verfolgen.

Bei dem 25-Jährige deuten sich nun allerdings an, dass er bereits im Laufe dieser Woche wieder in das Mannschaftstraining zurückkehren kann. Laut Schmeing habe eine MRT-Untersuchung ergeben, dass die Verletzung am Sprunggelenk nicht so gravierend ausgefallen sei, wie zunächst angenommen.

Somit kann der Lüner SV zumindest in absehbarer Zeit wieder auf drei wichtige Spieler zurückgreifen. Für das Spiel gegen den VfL Theesen am kommenden Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) dürften aber zumindest Tore Burg und Lukas Mertens noch keine Optionen für das Trainerteam sein.

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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