Steven Koch, Trainer von Westfalia Wethmar, hat gleich mehrere Spieler im Kader, denen er eine Trainerlaufbahn zutrauen würde. © Timo Janisch

Vom Spieler zum Trainer? Steven Koch sieht bei einem Akteur großes Potenzial

Die Anforderungen an einen Trainer sind hoch. Nicht alle aktiven Fußballer sind automatisch für diesen Job gemacht. Wir haben uns in Wethmar auf die Suche nach neuen Trainer-Talenten begeben.

Hohe Sozialkompetenz, Sachverstand und die Bereitschaft, seine Freizeit in den Dienst des Fußballs zu stellen: Der Fußballtrainer hat es nicht leicht. Egal ob bei den Profis oder den Amateuren. Nicht jeder kann dieses Amt übernehmen. Bei Westfalia Wethmar aber gibt es jemanden, für den dieser Weg wie vorgezeichnet scheint.

Was mache ich nach der aktiven Karriere? Eine Frage, die sich nicht nur dem Profifußballer oft stellt. Denn auch im Amateurlager biegt die Laufbahn irgendwann einmal auf die Zielgeraden ein. Sei es weil der Zahn der Zeit einfach an einem nagt, oder weil berufliche Verpflichtungen rufen. Oder aber auch, weil der Körper nicht mehr mitmacht.

Koch traut Florian Fischer eine Trainerlaufbahn zu

Sein Hobby und all die Freude damit lässt man ungerne links liegen. Oftmals geht es bei den Altherren weiter – freilich mit weniger Tempo, weniger Ehrgeiz und weniger intensiv. Doch dann gibt es auch die, die sich in den Dienst des Vereins stellen wollen. Sei es als Mitstreiter im Vorstand oder aber doch noch auf dem Platz. Als Trainer.

Bei Westfalia Wethmar gibt es jemanden, dem der aktuelle Trainer Steven Koch eine Laufbahn als Coach sofort zutrauen würde: Florian Fischer. „Flo Fischer wäre ein super Trainer“, sagt Koch über seinen Torwart. „Er hat eine große Sozialkompetenz und hat schon unter vielen Trainern auf hohem Niveau trainiert“, so der Coach der Westfalia weiter.

Florian Fischer ist ein absoluter Leistungsträger bei Westfalia Wethmar.
Florian Fischer ist ein absoluter Leistungsträger bei Westfalia Wethmar. © Timo Janisch © Timo Janisch

Dazu fällt Fischer auch als Anpeitscher auf. Zuletzt konnte das vor der Corona-Zwangspause beim Derby gegen Blau-Weiß Alstedde beobachtet werden, wo Fischer jeden Kollegen motivierte. Und aus dem Tor heraus als Lautsprecher auf dem Platz wahrzunehmen war. Und nach dem Spiel als Vorsänger der Derbysieger.

In Wethmar mangelt es nicht am Trainer-Nachwuchs

Doch gibt es in Wethmar auch Leute, denen Koch das Traineramt vielleicht gar nicht zutraut? „Eigentlich gibt es da keinen. Die Jungs haben alle irgendwo ihre Stärken, die sie einbringen könnten. Auch wenn es vielleicht nur als Co-Trainer wäre. Aber zu vermitteln hätten alle Jungs etwas.“

Wenn es also nach dem jetzigen Trainer der Grün-Weißen gehen sollte, mangelt es der Westfalia in Zukunft keinesfalls an geeignetem Trainernachwuchs. Wer allerdings tatsächlich den Weg an die Seitenlinie schafft, wird sich wohl erst zeigen, wenn sich die eigene aktive Karriere wirklich dem Ende neigen sollte.

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