Die SG Gahmen muss sich innerhalb der Sportlichen Leitung neu organisieren. © Günther Goldstein
Fußball

Wer wird Sportlicher Leiter bei der SG Gahmen? Verein geht untypischen Weg

Die SG Gahmen muss nicht nur einen neuen Trainer, sondern vor allem auch einen neuen Sportlichen Leiter suchen. Dabei verfolgt der A-Ligist allerdings einen doch eher unkonventionellen Plan.

Der Trainer? Tritt zurück. Der Sportliche Leiter? Tritt zurück. Der zweite Geschäftsführer? Tritt zurück. Die personellen Baustellen bei der SG Gahmen haben sich in den vergangenen Wochen gehäuft und während man sich in Sachen Trainer-Nachfolge bereits mit mehreren Kandidaten unterhalten hat, setzt man bei der Suche nach einem neuen Sportlichen Leiter auf eine andere Vorgehensweise.

Hüseyin Tekin wird Geschäftsführer bei der SG Gahmen

In ebenjene Suche ist der aktuelle Sportliche Leiter Hüseyin Tekin sogar unmittelbar involviert. Das hat einen Grund: Der 51-Jährige wird laut eigener Aussage zwar den Posten des Sportlichen Leiters räumen, ab Sommer allerdings das Amt von Musa Sagculu übernehmen, der vor Wochen ankündigte, als zweiter Geschäftsführer des Vereins zurückzutreten.

„Ich habe immer gesagt, dass ich der SG Gahmen auch nach meinem Rücktritt erhalten bleibe und das wird also im Amt des Geschäftsführers sein. Das ist mittlerweile klar“, so Tekin. Gemeinsam mit Ibrahim Ünal, Thomas Wienecke und Mario Klapper wird Tekin in Zukunft den Sportvorstand der SG Gahmen bilden. Somit setzt der A-Ligist auf eine vereinsinterne Lösung.

SG Gahmen setzt auf vereinsinterne Lösung

Doch damit nicht genug. Eine vereinsinterne Lösung soll optimalerweise auch für die Neubesetzung des Postens des Sportlichen Leiters her. „Wir möchten auch diese Stelle gerne mit jemandem besetzen, der schon im Verein aktiv ist. Es ist einfach von Vorteil, wenn der zukünftige Sportliche Leiter den Klub schon kennt und deshalb haben wir uns für dieses Vorgehen entschieden“, betont Tekin.

Wer schlussendlich aber den Posten von Hüseyin Tekin übernehmen wird, steht derzeit noch nicht fest. Ähnlich wie in der Trainerfrage gibt es aber auch hier mehrere Optionen. „Wir haben beispielsweise auch einige ältere Spieler im Verein, wo man sich so etwas vorstellen könnte. Es ist aber auch noch etwas Bedenkzeit nötig, denn letztlich muss es einfach passen“, erklärt der 51-Jährige.

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul