Dogan Güngör (l.) und Maurice Katlun testeten mit ihren Mannschaften am Sonntag gegeneinander - mit einem sehr deutlichen Sieger. © Timo Janisch
Fußball

Westfalia Wethmar und SV Preußen trennen sich mit einem fast zweistelligen Unterschied

Ein sehr unausgeglichenes Spiel lieferten sich Westfalia Wethmar und der SV Preußen. Im besonderen Fokus stand dabei allerdings der Schlussmann des deutlich überlegenen Teams.

Alles andere als ein ausgeglichenes Spiel erlebten am Sonntag die Zuschauer an der Wehrenboldstraße. Das Duell zwischen Westfalia Wethmar und dem SV Preußen fand ein überdeutliches Ergebnis.

Beinahe zehn Tore lagen nach 90 Minuten zwischen den beiden Lüner Teams. Mit 8:0 setzte sich Bezirksligist Wethmar gegen A-Ligist Preußen durch.

Der SVP zeigte dabei eine ganz schwache Leistung und konnte überhaupt nicht an dem tollen Auftritt bei BW Alstedde vor Wochenfrist anknüpfen. „Man kann sich halt nicht auf letzter Woche ausruhen“, sagte Preußens Trainer Stefan Urban.

Stefan Urban war alles andere als glücklich mit dem Auftritt seines SV Preußen. © Timo Janisch © Timo Janisch

Von Anfang an tat sich Preußen schwer, stand schon im Aufbauspiel nicht Urbans Vorstellungen entsprechend. „Ganz viele individuelle Fehler“, zählte Urban bei seiner Elf.

Steven Koch trotz Kantersieg nicht vollends zufrieden mit Westfalia Wethmar

Es dauerte allerdings bis in die zweite Halbzeit hinein, ehe es deutlich wurde. Zur Pause hatte Wethmar zwar schon 3:0 geführt. TWW-Coach Steven Koch war mit dem ersten Durchgang so gar nicht zufrieden, kritisierte das Aufbauspiel. „Zu wild, zu unorganisiert“, so Koch.

Als die Westfalia nach dem Seitenwechsel höher stand, erarbeitete sie sich Chancen beinahe im Minutentakt. Immer wieder brach Wethmar temporeich bis zur Grundlinie durch. Nico Sonnens Hattrick sowie die Treffer von Nicolas Jansen und Justin Schulze Weiling stellten auf 8:0. Der SVP vergab auf der Gegenseite seine Chancen auf den Ehrentreffer.

Maximilian Schröder steht im Mittelpunkt bei Westfalia Wethmar

Trotz des deutlichen Ergebnisses zugunsten seiner Mannschaft stand Wethmars Torhüter Maximilian Schröder besonders im Fokus. Der junge Keeper steht eigentlich für die Wethmarer U23 in der Kreisliga A im Tor. Weil die etatmäßigen Torhüter der ersten Mannschaft, Florian Fischer (Urlaub) und Sezgin Özdemir (Arbeit), verhindert waren, sprang Schröder ein.

Die U23 der Westfalia ließ es sich natürlich nicht nehmen, den Einsatz ihres Mitspielers zu begleiten. Schließlich hatte die Reserve am Samstag einen langen Mannschaftsabend – und war demnach auch am Sonntag noch auf Betriebstemperatur.

Vom Spielfeldrand gab es also Szenenapplaus, sobald Schröder in Erscheinung trat. Traf ein Mitspieler, hörte man stets ein „Sauber Schröder“ aus dem U23-Pulk. Doch es gab auch richtigen Grund zum Jubeln.

Wenige Minuten vor der Pause bekam Wethmar einen Elfmeter zugesprochen. Schütze: Maximilian Schröder. Und der Torhüter, laut Aussagen der Mitspieler nicht der Erste, der in der Nacht zuvor ins Bett ging, verwandelte sicher zum zwischenzeitlichen 3:0. Zuvor hatten schon der starke Lucas Zimmermann und Bastian Pöhlker getroffen.

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Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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Timo Janisch

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