Was in Alstedde nach Angaben der Bevölkerung fehlt, sind Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. © Voß (A)
Stadtentwicklung

Ballspielwiese in Alstedde kommt, grober Fahrplan für Bürgerplatz

Noch im Februar will die Verwaltung den zuständigen Ausschüssen ihre Pläne für die Realisierung einer Ballspielwiese in Alstedde vorstellen. Weiteres Thema ist ein Bürgerplatz im Stadtteil.

Soviel ist sicher – einen Bolzplatz auf der Freifläche Am Heikenberg in Lünen-Alstedde wird es nicht geben: „Unabhängig von den Nutzungszeiten und den Gebietskategorien ist ein Bolzplatz an diesem Standort planungsrechtlich unzulässig“, heißt es in einer Vorlage der Verwaltung für den Stadtentwicklungs- und den Umweltausschuss Ende Februar. (23.24.) Auch wenn es mit dem Bolzplatz nichts wird, heißt das nicht, dass mit der Fläche gar nichts passiert.

Wie die Verwaltung weiter mitteilt, werde man im Frühjahr „die Ertüchtigung einer Ballspielwiese Am Heikenberg nahe dem Sportplatz Alstedde beauftragen. Das Planum (technisch bearbeitete Oberfläche, Anm.d.Red.) der Wiese wird optimiert, so dass diese (…) besser für Ballspiele genutzt werden kann.“

Die Finanzierung soll aus dem Budget der Abteilung Stadtgrün erfolgen. Die Kosten für die Herrichtung der Wiese veranschlagt die Verwaltung mit etwa 25.000 Euro. Es könnte aber auch teurer werden, wenn bei den Bodenarbeiten, wie es in der Vorlage heißt, „Altlasten zutage treten“.

Auch zum Ruf der Altstedder nach einem Bürgerplatz angeht findet sich etwas in der Vorlage für die beiden Ausschüsse. Danach soll es in diesem Jahr in Alstedde Werkstattgespräche unter Beteiligung der Politik, der Verwaltung und der Bürgerschaft geben.

Möglicher Fahrplan

Anlass sei unter anderem „die Frage der möglichen Darstellung neuer Wohnbauflächen“. In diesen Kontext würde sich der Prüfauftrag zur Realisierung „eines Ortes der Begegnung für den Stadtteil Alstedde gut einfügen“, heißt es in der Vorlage. Was folgt, ist ein grober Zeitplan:

  • Abhängig von den Werkstatt-Ergebnissen könnte dann die Prüfung für einen geeigneten Standort des „Bürgerplatzes“ erfolgen.
  • Im Zuge der Rahmenplanung können Aussagen über mögliche Standorte eines Bürgerplatzes getroffen werden.
  • Die Rahmenplanung wäre der Politik als Entwurf vor der Sommerpause vorzustellen und nach der Sommerpause die Stadtteilwerkstatt einschließlich der Festlegung der Funktion und des Standortes eines Bürgerplatzes durchzuführen.
  • Im Oktober/November 2021 Beschlussfassung durch die Politik.
  • Im Dezember/Januar 2021/2022 wäre die Zeit für die Entwurfsplanung und Kostenberechnung gekommen.
  • 2022 Polit-Beschluss der Ausführung, Ausschreibung und Vergabe des Bauvorhabens.
  • 2022/2023 Ausführung, Fertigstellung.

Kosten von 300.000 bis 500.000 Euro?

Zu den Kosten findet sich folgender Hinweis: „Aus Erfahrungen mit vorangegangenen Bauvorhaben sollte zunächst mit einer Bausumme von 300.000 bis 500.000 Euro kalkuliert werden.“

Über den Autor
Redaktion Lünen
Jahrgang 1968, in Dortmund geboren, Diplom-Ökonom. Seit 1997 für Lensing Media unterwegs. Er mag es, den Dingen auf den Grund zu gehen.
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Torsten Storks

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