Die beiden Lüner Kandidaten der „Perfekten Dinner“-Woche Daniel Schmitz (l.) und Lisa Michelt (2.v.l.) mit dem Unnaer Gastgeber Thomas und den beiden anderen Kandidatinnen Dagmar und Noelia (v.l.). © Vox/TV Now
Zwei Lüner Kandidaten

„Das Perfekte Dinner“: Die beiden Lüner Kandidaten holen Platz 1 und 2

Damit haben die beiden Lüner Kandidaten nicht gerechnet, als sie für die Vox-Kochshow „Das Perfekte Dinner“ am Herd standen. Am Ende holten die jungen Kochkünstler Platz 1 und 2.

Das war eine besondere Woche für zwei ambitionierte Lüner Freizeit-Köche. Denn sie standen im Mittelpunkt der beliebten Vox-Kochshow „Das Perfekte Dinner“. Und das Resultat am Freitagabend (13.11.) konnte sich sehen lassen. Denn Daniel Schmitz und Lisa Michelt holten einen Doppelsieg nach Lünen.

Eigentlich war für Daniel Schmitz die Sache schon am ersten Dinner-Abend gegessen. „An dem Abend bei Lisa war klar, dass sie die Favoritin ist, auch im Gespräch mit den anderen Kandidaten“, erzählt der 30-jährige Lüner. Und auch er gab Lisa Michelt, seiner Lüner „Konkurrentin“ beim „Perfekten Dinner“ von Vox acht von zehn Punkten für ihr Drei-Gang-Menü. Insgesamt bekam die Tierärztin aus Lünen 30 Punkte für Meerrettich-Pannacotta, „French Rack“ und „Schoko-Brownie“.

So viele Punkte wie keiner der anderen drei Kandidaten danach. Am Finalabend war Schmitz mit dem Kochen an der Reihe. Und überzeugte mit seinem Menü im italienischen Stil die vier Mit-Konkurrenten. Am Ende hatte der Food-Blogger aus Gahmen 31 Punkte eingesammelt – genau einen mehr als Lisa Michelt. „Natürlich hab ich mich gefreut, aber noch schöner wäre es natürlich gewesen, wenn wir uns den Sieg geteilt hätten“, sagt Daniel Schmitz. Denn er habe schließlich „den schönsten Tag der Dinner-Woche bei ihr verbracht“ und das Menü, das die junge Mutter einer zweijährigen Tochter gezaubert hatte, sei „ganz große (Koch-)Kunst“ gewesen.

Keine Ambitionen auf den Sieg

„Ich dachte, wo bist du denn hier gelandet. Sie hat so professionell gekocht, da hatte ich gar keine Ambitionen mehr auf den Sieg“, sagt Daniel Schmitz, der als Food-Blogger im Internet aktiv ist, zu finden unter instagram.com/fitaliancook/ .

Die anderen Kandidaten waren von der „demi glace“, der ganz besonderen Kraftsauce zu dem Kotelett vom Sattelschwein, begeistert, die eine Zubereitungszeit von mehr als 20 Stunden brauchte. Auch wenn sie ganz knapp den 1. Platz verpasst hatte, für Lisa Michelt waren die Dreharbeiten vor einigen Monaten (noch vor der Corona-Pandemie) etwas ganz Besonderes. Und der Kontakt vor allem zu ihrem Lüner Mitstreiter und zum Gastgeber des zweiten Abends, Thomas aus Unna, blieb bis heute bestehen.

3000 Euro Gewinn

„Ich hab mich total für Daniel gefreut, hab es ihm von Herzen gegönnt. Auch weil er ja bei einer anderen Kochsendung im Finale ganz knapp verloren hat. Für mich war es schon Gewinn genug, in der Woche dabei zu sein“, sagt Lisa Michelt.

Der Gewinner der Woche, Daniel Schmitz, bekam 3000 Euro für den ersten Platz in der Dinnerwoche. „Ich hab vorher schon gesagt, wenn ich gewinne, dann lade ich meine Mutter zum Essen ein, weil sie mir so viel geholfen hat.“ Denn er erfuhr erst relativ kurzfristig, dass er beim „Perfekten Dinner“ Kandidat wurde, erst wenige Tage vor Drehbeginn. Bevor er seine Mutter und seine Freundin zum Essen ins Restaurant ausführen konnte, kam der erste Lockdown dazwischen. „Deshalb hab ich dann erstmal bei uns zuhause für sie gekocht.“ Seiner Freundin schenkte der Lüner, der hauptberuflich in einem IT-Unternehmen tätig ist, von dem Preisgeld einen Schrank, den sie sich gewünscht hatte.

Für ihn gab es also eine Belohnung für eine doch recht stressige Dinner-Woche. „Ich hab ja parallel noch gearbeitet, nachmittags ging es dann mit den Interviews los und die Dinner liefen dann von 18.30 Uhr bis nach Mitternacht.“

Sein eigenes Dinner wurde dann an einem Samstag gedreht. Das erste Kamerateam kam um 9.30 Uhr ins Haus, das zweite war für die Abendschicht zuständig. „Es gab zwar zwischendurch Pausen, aber ich war trotzdem die ganze Zeit ziemlich angespannt. Alle hatten hohe Erwartungen und es wurde in der Woche ja auch kritisiert.“ Am Ende holte er dann aber doch mit italienischem Dreierlei, Rinderfilet an Pesto-Tagliatelle und Tiramisu den Sieg.

Über die Autorin
Redaktion Lünen
Beate Rottgardt, 1963 in Frankfurt am Main geboren, ist seit 1972 Lünerin. Nach dem Volontariat wurde sie 1987 Redakteurin in Lünen. Schule, Senioren, Kultur sind die Themen, die ihr am Herzen liegen. Genauso wie Begegnungen mit Menschen.
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Beate Rottgardt

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