Petra Wetzel (Mitte) und Sandra Horn spielen auf ihren Trompeten Martinslieder für die Nachbarn der Dr.-Hans-Greef-Straße. So wollten sie das St.-Martinsfest trotz Corona nicht ganz ausfallen lassen. © Goldstein
Brauchtum

Lüner Nachbarschaft feiert kleinen privaten St.-Martins-Treff mit Trompeten

St.-Martinszüge waren abgesagt - Corona ließ ein weiteres Fest in diese Jahr ausfallen. Doch eine Nachbarschaft in Nordlünen hat mit Abstand trotzdem etwas Stimmung aufkommen lassen - mit einer altbekannten Musikerin.

Die Corona-Pandemie hat auch St. Martin verhindert, zumindest waren die Umzüge in Lünen abgesagt. Schulen und Kitas sagten ihr Feiern ab. Eine Nachbarschaft in Nordlünen wollte am Mittwoch, 11. November, wenigstens etwas St.-Martins-Stimmung aufkommen lassen.

Trompetenmusik zum Martinsfest

So gab es auf dem Weg zu einer sehr lokalen St.-Martin-Aktivität in der Dr.-Hans-Greef-Straße in Nordlünen den einen oder anderen Kinderwagen mit Laternen-Ausstattung zu sehen. In der kleinen ruhigen Seitenstraße Dr.-Hans-Greef-Straße waren es die Eheleute Wetzel unterstützt von Sandra Horn, die für die Anwohner St. Martin aufleben ließen. Um 18 Uhr postierten sie sich mit zwei Trompeten und einer Laterne im Wohnquartier, und wurden dort schon von einigen Bewohnern und etlichen Kindern erwartet.

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St.-Martins-Treff mit Trompeten in Nordlünen

Mit dem traditionellen Lied von Sankt Martin begrüßten Petra Wetzel und Sandra Horn die Anwohner auf ihren Trompeten. Petra Wetzel hatte bereits im Frühjahr monatelang an 100 Abenden die Nachbarschaft mit einem Trompeten-Ständchen im Lockdown unterhalten. Jeden Abend um 19 Uhr ließ sie „Der Mond ist aufgegangen“ in der Straße erschallen.

Wie vor ein paar Monaten auch unterstützten sie viele Kehlen auch am Mittwoch mit ihrem Gesang. Paul-Martin Wetzel trug danach die Martinsgeschichte vor. Mit dem Gesang der Nachbarschaft trugen die Anwohner dann noch die Lieder „Laterne, Laterne“ und „Ich geh mit meiner Laterne“ vor.

Viele Fenster und Häuser waren mit Kerzen und Laternen geschmückt. So kam in der Nachbarschaft auch auf Distanz Stimmung auf. Der Evangelische Posaunendienst hatte zu dieser kleine Freunde im Lockdown light aufgerufen.

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Günther Goldstein

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