Die Sportschützen in Lünen-Süd haben bald eine neue Schießanlage, die ist dann elektronisch. © Schützen Lünen-Süd
Modernisierung

Neue Schießanlage für Schützen in Lünen-Süd: Monitore zeigen Ergebnisse

Das Schützenhaus in Lünen-Süd wird modernisiert. Neben Umbauten am Dach ist auch neue, elektronische Schießanlage eingebaut worden. Die macht für die Schützen vieles einfacher.

Bei den Schützenvereinen in der Umgebung tut sich viel – vor allem bei den Schießanlagen. Auch der Schützenverein 1925 Lünen-Süd und Umgebung e.V. hat große Modernisierungen beschlossen. Spannend wird es für die Sportschützen vor allem an der Schießanlage – die ist nämlich jetzt elektronisch.

Ein Grund für die neue Schießanlage war der zeitliche Aufwand. „Unser Haus ist eine Mehrzweckhalle: Wir machen hier Schießsport und gleichzeitig finden auch unsere traditionellen Veranstaltungen wie der Neujahrsempfang oder das Hubertusfest hier statt“, erklärt Michael Peitz, stellvertretender Geschäftsführer und Sozialwart der Schützen in Lünen-Süd.

Ergebnisse können nach jedem Schuss eingesehen werden

Bei den alten Seilzug-Schießständen mussten die Schützen die Schießscheiben erst mit einem Seil in zehn Meter Entfernung aufstellen. Das sei verhältnismäßig aufwändig gewesen, so Peitz. „Jetzt mit der neuen elektronischen Schießanlage müssen wir nur noch die Tische mit den Monitoren aufstellen“, erklärt Michael Peitz weiter.

Und noch einen Vorteil hat die elektronische Anlage: Die Sportschützen sehen auf den Monitoren jedes einzelne Ergebnis und können die Schüsse gegebenenfalls sofort korrigieren. Zuvor mussten die Schützen ihre zehn Schüsse abwarten, bis sie die Ergebnisse analysieren konnten.

Von den meisten Schützenkollegen bekommt Michael Peitz positive Rückmeldungen zur neuen Anlage. Denn im vergangenen Jahr hatten die Schützen schon einmal eine ähnliche mobile Anlage ausprobieren können. „Das einzige Manko war der finanzielle Aspekt“, so Peitz. Denn die Anlage kostet um die 35.000 Euro. Deswegen hatten der Schützenverein Lünen-Süd bei der Bürger- und Kulturstiftung der Sparkasse einen Förderungsantrag gestellt und wurden prompt unterstützt.

Anlage wird noch geprüft und abgenommen

Aktuell steht die Schießanlage schon im Vereinshaus der Schützen. In der kommenden Woche soll der Schießstandsachverständige für die Abnahme kommen. Danach muss die Waffenbehörde die Anlage prüfen. „Wir hoffen aber, dass wir spätestens Ende der Sommerferien die Anlage in Betrieb nehmen können“, erklärt Michael Peitz.

Neben der Schießanlage soll sich aber auch am Dach des Vereinshauses einiges tun: Um Energiekosten zu sparen wollen die Schützen zusätzlich das Dach modernisieren. Danach sollen Photovoltaikanlagen installiert werden und auch eine neue Heizungsanlage – eine Kombination von Solarthermie und Brennwertkessel – steht auf dem Plan. Doch da es dabei viele verschiedene Aspekte zu beachten gäbe, dauere dieser Ausbau noch, so Peitz

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Ich liebe es, auch die unscheinbarsten Geschichten zum Leben zu erwecken – deswegen studiere ich Journalistik an der TU Dortmund und bin begeisterte Lokalreporterin, immer einer interessanten Geschichte auf der Spur.
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Viktoria Michelt

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