Die Straßensperre an der Kreuzung Kamener Straße/Kreuzstraße sorgt für Rückstaus an der Ampel. Allerdings könnte sich das Problem bald von selbst erledigt haben. © Schulz
Baustelle

Schnelle Arbeiten: Preußenstraße wohl deutlich früher wieder frei

Die Sperrung der Preußenstraße führt vor allem an einer Kreuzung zu Verkehrsproblemen. Allerdings könnte sich das Ganze schnell erledigt haben, denn die Stadt hat gute Nachrichten.

Die Preußenstraße ist wie berichtet zwischen dem Kreisverkehr Niederadener Straße und der Einmündung Breiter Weg gesperrt. Die Fahrbahndecke muss in diesem Abschnitt erneuert werden. Umleitungen sind ausgeschildert, und da es auf der Straße mitunter sehr eng ist, weist die Stadt mit Hilfe von Schildern und Barrieren frühzeitig auf die Sperrung hin, um Wendemanöver zu vermeiden.

Ein solcher Hinweis steht auf der Kreuzstraße, unmittelbar hinter der Einmündung Kamener Straße. Und das ist ein Problem, wie Benjamin Schulz findet. „Wenn man dort von der Kamener Straße nun rechts in die Kreuzstraße abbiegen möchte, steht unmittelbar der Sperrpfosten auf der Fahrbahn, so dass die Fahrzeuge beim Abbiegen deutlich auf die Gegenfahrbahn fahren müssen“, schreibt er unserer Redaktion.

Barriere steht dort mit voller Absicht

„Bei Lkw oder Transportern ist dann bereits die Grenze erreicht, die müssen noch auf der Kreuzung anhalten und auf die Rücksicht der Autofahrer hoffen, die in Gegenrichtung an der Ampel auf der Kreuzstraße stehen.“ Schulz selbst habe dort schon mehrere gefährliche Situationen wahrgenommen, „die durch den plötzlichen Rückstau auf der Kamener Straße sowie der gefährlichen Begegnung mit dem Gegenverkehr auf der Kreuzstraße entstehen“.

Die Stadt Lünen bestätigt auf Anfrage, dass die Barriere genau dort stehen soll: „Man soll von der Kamener Straße aus deutlich erkennen, dass die Preußenstraße im weiteren Verlauf gesperrt ist“, erklärt Stadtsprecher Benedikt Spangardt.

Die Schranke sei ursprünglich gar nicht vorgesehen gewesen und wurde erst im Laufe des Dienstags (21.7.) zusätzlich aufgestellt. „Am Dienstag nach Einrichtung der Baustelle haben sehr viele, insbesondere aus Richtung Lünen kommende Autofahrer und Autofahrerinnen das Schild an der Stelle übersehen oder missachtet, sind abgebogen und dann über die Kreuzstraße Richtung Preußenstraße bis zur Baustelle gefahren, wo es dann keine Wendemöglichkeit gibt“, schildert der Stadtsprecher das Problem.

Deswegen sei die Absperrschranke noch am gleichen Tag nachgeordert und aufgestellt worden. Spangardt erklärt allerdings auch, dass man Schulz‘ Anregung aufnehmen und die Barriere noch ein Stück in Richtung Gehweg ziehen werde, um mehr Platz zu schaffen.

Arbeiten bereits beendet

Und dann hat der Stadtsprecher noch eine gute Nachricht: Lange werde dieses Problem nämlich ohnehin nicht bestehen. Die Baustelle ist fast fertig: „Die Arbeiten werden bereits heute beendet und dann muss die neue Fahrbahnoberfläche noch auskühlen. Die Sperrung wird daher aller Voraussicht nach morgen Mittag aufgehoben.“ Das heißt also am Samstagmittag.

Ursprünglich sollte die Preußenstraße noch bis zum 28. Juli gesperrt bleiben.

Über den Autor
Redaktion Lünen
Journalist, Vater, Ehemann. Möglicherweise sogar in dieser Reihenfolge. Eigentlich Chefreporter für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen. Trotzdem behält er auch gerne das Geschehen hinter den jeweiligen Ortsausgangsschildern im Blick - falls der Wahnsinn doch mal um sich greifen sollte.
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Daniel Claeßen

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