Seit 2014 gibt es in Brambauer keine Radstation mehr. Neuerliche Gespräche zwischen Betreiber-Gesellschaft und Stadt scheiterten im Jahr 2018. Doch noch immer ist die DasDies Service GmbH gesprächsbereit. © Matthias Schmidt
Radfahren

Verkehrshof Brambauer: Radstation soll den Betrieb wieder aufnehmen

2014 wurde die Radstation am Verkehrshof Brambauer aufgegeben. Aber sie könnte bald wieder ihren Betrieb aufnehmen. Bis das soweit ist, wird es aber noch etwas dauern.

Als 2014 die DasDies Service GmbH, eine Tochtergesellschaft der AWO Ruhr-Lippe-Ems, einen wirtschaftlichen Betrieb für unmöglich hielt, musste die Radstation am Verkehrshof Brambauer schließen. Vier Jahre später gab es die Diskussion, die Station wiederzubeleben. Die nötige Investition von etwa 40.000 Euro konnte allerdings niemand übernehmen. Nun ist eine Neueröffnung möglich, wie die Verwaltung am Dienstag (15.6.) im Klimaausschuss mitteilte.

Der Ausschuss für Umwelt, Klima und Mobilität hatte die Lüner Stadtverwaltung beauftragt, dies zu prüfen. Damit die Anlage auf dem Grundstück der Dortmunder Stadtwerke wieder als Radstation genutzt werden könne, seien 60.000 bis 80.000 Euro nötig, die erfahrungsgemäß zu 80 bis 95 Prozent gefördert werden könnten.

Mit dem Geld würde für mehr Sicherheit in Form von Videokontrollen und eines Chip-Zuganges gesorgt werden. Die DasDies Service GmbH, die auch die Radstation am Hauptbahnhof betreibt, habe bei ersten Gesprächen Interesse gezeigt. Künftig müssten für den laufenden Betrieb 500 Euro pro Monat aufgebracht werden, die aus dem städtischen Haushalt kommen sollen. Das kann frühestens 2022 der Fall sein.

Weiterhin seien Abstimmungen mit dem Kreis Unna notwendig. Dieser hatte den Verkehrshof Brambauer als möglichen Standort für eine Mobilstation angedacht. Die Gespräche laufen auch hier.

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