40 Jahre später: Deutschlands Disco-Queen ist heute Schiedsfrau in Brambauer

mlzViele Fotos von damals

Vor exakt 40 Jahren durfte sich Gaby Dengel-Lorenz mit dem Titel „Bild-Disco-Queen von 1979“ schmücken. Heute schlichtet die 64-Jährige Streitigkeiten - als Schiedsfrau von Brambauer.

Brambauer

, 12.08.2019, 16:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die damalige Aktion aus dem Hause Axel Springer war bis heute der einzige Wettbewerb dieser Art: „Die Suche nach einer Disco-Queen von Deutschland - das war einfach eine coole Sache. Mit dem Erfolg hätte ich damals nicht gerechnet“, sagt Gaby Dengel-Lorenz, mittlerweile 64 Jahre alt, und im wirklichen Leben Friseurmeisterin. Seit Februar 2018 ist sie außerdem Schiedsfrau für Brambauer.

Bereits zu Kinderzeiten hatte die Brambaueranerin den Swing in den Beinen. Im zarten Alter von acht Jahren gewann sie einen Tanzwettbewerb in der Ferienzeit. Als Prämie gab es eine Tüte Bonbons.

Diskotheken in Lünen, Essen, Duisburg und Dortmund

In den Folgejahren ging es für Gaby Dengel-Lorenz stetig weiter. Der Besuch der Tanzschule Gödde in Dortmund diente als Einstieg in den Tanzsport. „Latein- und Standardtänze gehörten zu meinem Spektrum. Das Tanzen ist halt meine Leidenschaft“, sagt Gaby Dengel-Lorenz noch heute.

40 Jahre später: Deutschlands Disco-Queen ist heute Schiedsfrau in Brambauer

Die Brambauer Schiedsfrau Gaby Dengel-Lorenz war die "Bild-Disco-Queen" von 1979. Darüber freut sich auch Hund "Felix". © Blandowski

Für die „Queen-Aktion“ der deutschen Boulevardzeitung mussten Mädels in 17 Diskotheken ihr Tanztalent unter Beweis stellen. Gaby Dengel-Lorenz, die an den Wochenenden Diskotheken in Lünen, Essen, Duisburg und Dortmund als Privatperson besuchte, ging in der Disco „Oldtimer“ in Unna an den Start und überzeugte letztendlich die Jury.

In drei Minuten zum Erfolg

Auch das Finale am 14. April 1979 vor 16.000 Zuschauern in der Dortmunder Westfalenhalle konnte die damals 24-jährige junge Frau für sich entscheiden. Ein dreiminütiger Discotanz allein auf der Bühne war schließlich der Schlüssel zum Erfolg.

40 Jahre später: Deutschlands Disco-Queen ist heute Schiedsfrau in Brambauer

Die Anfänge: Gabriele Dengel-Lorenz (damals noch Mosing) 1972 mit der "Beatgruppe" in Aktion. © Dengel-Lorenz

Dafür gab es nicht nur den Titel und eine Schärpe, sondern auch eine Reise nach New York, inklusive 1000 DMark Taschengeld. „Big Apple, Dinner im 107. Stock des World Trade Centers, Tanzen im legendären Club ,Xenon‘ und Rollschuhlaufen in Brooklyn“, erinnert sie sich heute. „Damals war es meine erste USA-Reise. Es war für mich einfach überwältigend.“

Small Talk mit den Stars bei „Wetten, dass...?“

Danach wurde es jedoch etwas ruhiger um Gaby Dengel-Lorenz. 1981 engagierte sie sich für die „Aktion Sorgenkind“ (heute „Aktion Mensch“). Zugunsten der Soziallotterie wurden im früheren Friseursalon eifrig Haare geschnitten. In der TV-Show „Wetten, dass…?“ ging sie „in die Bütt“ und ließ sich bei einem Halt in der Dortmunder Westfalenhalle einen Irokesenschnitt schneiden.

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Ganz cool - Gaby Dengel-Lorenz als junge begeisterte Disco-Tänzerin. © Dengel-Lorenz

Inbegriffen war ein vorangegangener Small Talk mit der mittlerweile verstorbenen Schauspielerin Brigitte Mira und dem irischen Sänger Chris de Burgh in der Maske.

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