5. Blues-Session mit der Stephan Neetenbeek Band

Im Südstern

Die Faszination des Blues erlebten am Samstag die Besucher der 5. Blues-Session mit der Stephan Neetenbeek Band im Lokal Südstern. "Das ist eine Musik, die vom Leben erzählt", beschrieb Stephan Neetenbeek seine Faszination des Blues.

LÜNEN

von Von Volker Beuckelmann

, 02.10.2011, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stephan Neetenbeek und Schlagzeuger Jo Schneider in Aktion.

Stephan Neetenbeek und Schlagzeuger Jo Schneider in Aktion.

Nach Ausflügen in Jazz, Brazil und Funk scheint es, dass der in Essen geborene und in Köln lebende Gitarrist, Sänger und Komponist seine wahre musikalische Liebe, den Soul & Blues wiederentdeckt hat. Gut so, dass er seine auf diesem langen Weg gesammelten Eindrücke und Erfahrungen in die eigens komponierten Songs integriert hat. Das Ergebnis: Viele interessante Grooves und abwechslungsreiche Arrangements, wie etwa das Stück "Last Night" oder "Always Talkin".Locker improvisierte Zusammenspiel

Das locker improvisierte Zusammenspiel kam beim Publikum sehr gut an und war ein Hörvergnügen. Der Groove, also das bestimmte Gefühl, das durch Rhythmus, Spannung und Tempo der Musikstücke erzeugt wurde, begeisterte viele Gäste, die von Titel zu Titel einen immer beschwingteren Eindruck machten. Die psychomotorische Wirkung der Musik war toll. Das einstündige Programm der Stephan Neetenbeek Band enthielt auch interessante Interpretationen des Ray Charles Titels "Doctor" oder Soul Elemente beim Stück "Respect Yourself" (The Staple Singers).Musiker spielten spontane Session

Cecis Drackett am Bass, Matthias Kuhlgatz am Keyboard und Jo Schneider am Schlagzeug lebten im perfekten Zusammenspiel mit Stephan Neetenbeek an der Gitarre den Blues. Im Anschluss formierten sich zahlreiche Musiker zu einer spontanen Session. "Ich bin normalerweise ein Rock- und Pop-Bassist", sagte Ralph Winkel aus Lünen, der seit über zehn Jahren in der Band "Virgo" spielt. Am Samstag packte ihn die Lust und die Begeisterung für den Blues. Auch ein Pianist aus Hamm und Solisten aus Essen, Neu-Beckum oder Bielefeld traten bei der Session auf und bekamen viel aufmunternden Applaus.

 

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