84 Einwände gegen neue Anlage von Innovatherm

Klärschlamm-Anlage

Innovatherm stellt sich Einwänden gegen die geplante Klärschlamm-Anlage an der Frydagstraße. Die Bezirksregierung wird jetzt prüfen. Ein ungewöhnlicher Vorschlag kam von der SPD.

Lünen

, 03.12.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
84 Einwände gegen neue Anlage von Innovatherm

Auf dem Gelände von Innovatherm in Lünen soll eine neue Trocknungsanlage für Klärschlamm gebaut werden. Die ersten Vorbereitungsarbeiten dazu sind bereits angelaufen. © Günther Goldstein

Einwände gegen den geplanten Bau einer Trocknungsanlage für Klärschlamm an der Frydagstraße kamen am Montag (2.12.) auf den Tisch. Beim Erörterungstermin im Lüntec-Technologiezentrum ging es um die Genehmigung gemäß des Immissionsschutzgesetzes.

84 Einwendungen standen auf der Tagesordnung. Die Siedlergemeinschaft aus Kelmbach kritisierte die Verdopplung der LKW-Fahrten von 50 auf über 90 pro Woche an der Frydagstraße. Noch schlechtere Feinstaubwerte drohen.

Nominell ist das auch richtig, so Innovatherm-Geschäftsführer Falko Lehrmann. Allerdings machten die LKW-Fahrten nur rund 10 Prozent des Gesamtverkehrs aus. Inklusive Leerfahrten.

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Deutlich mehr Verkehr wird es während der Bauphase geben. 160 LKW pro Woche zusätzlich sollen dann durch Lünen rollen, wie Gabriele Schimanski (Grüne) einwandte.

Den Vorschlag der SPD, sogenannte City-Trees könnten helfen, den Feinstaub zu bekämpfen, nahmen die Vertreter Innovatherm und der Stadt Lünen „interessiert zur Kenntnis“.

Die Stadt hatte eine derartige Moos-Stele bereits 2018 auf dem Parkplatz vor dem Hauptbahnhof geplant. Das Projekt war wegen schlechter Erfahrungen mit City-Trees in Castrop-Rauxel und Essen auf Eis gelegt worden.

Die Ergebnisse der Erörterung werden von der Bezirksregierung bekannt gegeben. Wann es soweit ist, ist noch nicht absehbar.

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