Klimaschutzpreis

Antrag: GFL möchte „Lüner Klimaschutz-Preis für Azubis“ einführen

Die Ratsfraktion der Wählergemeinschaft Gemeinsam Für Lünen (GFL) will einen „Lüner Klimaschutzpreis für Azubis“ einführen. Einen entsprechenden Antrag stellt die GFL im Lüner Rat.
Die GFL möchte einen Klimaschutzpreis für Auszubildende einführen. GFL-Ratsherr Andreas Dahlke findet, dass der 2019 ausgerufene Klimanotstand vor allem nachfolgende Generationen betrifft.
Die GFL möchte einen Klimaschutzpreis für Auszubildende einführen. GFL-Ratsherr Andreas Dahlke findet, dass der 2019 ausgerufene Klimanotstand vor allem nachfolgende Generationen betrifft. © Alexander Heine

„Der Rat der Stadt hat 2019 den Klimanotstand ausgerufen. Dieses Anliegen betrifft insbesondere nachfolgende Generationen“, so GFL-Ratsherr Andreas Dahlke. Um junge Menschen ganz praktisch für dieses Thema zu interessieren und zusätzliche Anreize zu schaffen, solle die Stadt Lünen künftig einen Preis an Auszubildende vergeben, die sich beruflich für den Schutz des Klimas in einem Projekt engagieren.

Die Auszeichnung richte sich „an junge Menschen am Anfang ihres Berufslebens, die sich engagiert, praktisch und beispielgebend um Möglichkeiten des Umwelt- und Klimaschutzes in ihrem Umfeld verdient machen“, heißt es in der Antragsbegründung der GFL-Ratsfraktion.

Kostbares Trinkwasser durch Brauchwasser ersetzen

Mit der Initiative für die Ratssitzung am 27. Oktober soll die Verwaltung beauftragt werden, einen Konzeptentwurf für den „Lüner Klimaschutzpreis an Auszubildende“ zu erarbeiten. Die GFL-Ratsfraktion regt hierzu an, sich an der Konzeption des Deutschen Instituts für Urbanistik zu orientieren.

Ziel sei es hier, den Klimaschutz-Gedanken über Azubis in Kommunen zu verfestigen und in unterschiedliche Ressorts zu tragen – beispielsweise, wie man kostbares Trinkwasser durch Brauchwasser ersetzen kann, wie sich Geothermie ganz praktisch vor der Haustür nutzen ließe oder welche Klimaschutzmöglichkeiten im Büroalltag bestehen.

Auszeichnung hat positive Strahlkraft

Die Vergabe eines solchen Klimaschutzpreises stelle nicht nur handfeste Einsparungen durch Klimaschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen dar; eine solche Auszeichnung sei zudem verbunden mit einer positive Strahlkraft nach außen und unterstreiche die Vorbildfunktion der Kommune im Klimaschutz. Obendrein dürfte die Auszeichnung auch für die jungen Preisträger: und Preisträgerinnen auch beruflich förderlich sein, so die GFL weiter.

Die GFL will den Preis an die jungen Klimascouts „angemessen“ dotieren. Mit dem Antrag wird die Verwaltung zudem aufgefordert, Fördergelder für einen solchen lokalen Klimaschutzpreis zu recherchieren, der künftig regelmäßig vergeben werden sollte.

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