Großbrand bei der GWA in Lünen: Feuerwehr und Polizei geben Entwarnung für die Anwohner

Hausmüll brannte

Großbrand bei der GWA am Brückenkamp in Lünen: Dort standen zwei Remisen in Flammen. Die Einsatzkräfte geben inzwischen Entwarnung - Anwohner können Fenster und Türen wieder öffnen.

Lünen

, 19.02.2019, 11:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Großbrand bei der GWA in Lünen: Feuerwehr und Polizei geben Entwarnung für die Anwohner

Zwei Remisen mit Hausmüll sind auf dem GWA-Gelände am Brückenkamp in Brand geraten. © Torsten Storks

Zu einem Großeinsatz rückte die Lüner Feuerwehr Dienstagvormittag (19.) kurz nach 10 Uhr auf das Gelände der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna (GWA) am Brückenkamp in Lünen aus. Dort standen zwei von drei Remisen mit Hausmüll in Flammen.

Wie Stephan Dörnbrack, stellvertretender Feuerwehrchef und Einsatzleiter, vor Ort im Gespräch mit unserer Redaktion sagte, „sind wir um 10.05 Uhr alarmiert“ worden. Wegen der starken Rauchentwicklung seien auf dem Weg zur GWA-Deponie weitere Einsatzkräfte alarmiert worden. Laut Feuerwehrchef Rainer Ashoff habe man das Alarmstichwort auf „Feuer 4“ hochgesetzt.

Großbrand bei der GWA in Lünen: Feuerwehr und Polizei geben Entwarnung für die Anwohner

Bei der GWA in Lünen am Brückenkamp brannte Hausmüll. © Michael Neumann

Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr die Löschzüge Mitte (1), Beckinghausen (2), Niederaden (4), Wethmar (7), Brambauer (5) und Nordlünen-Alstedde. Den Angaben zufolge zeichnen die Löschzüge Brambauer und Nordlünen-Alstedde für den Grundschutz der Bevölkerung verantwortlich.

50 Einsatzkräfte, 15 Wagen

„Mit der Polizei kommen wir hier auf etwa 50 Einsatzkräfte - verteilt auf 15 Wagen“, sagte Brandamtsrat und Einsatzleiter Stephan Dörnbrack weiter: „Das Feuer haben Mitarbeiter der GWA entdeckt und noch versucht, es selbst zu löschen, das hat aber nicht geklappt.“

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Brand bei GWA Lünen

Hausmüll stand auf dem Gelände der GWA-Deponie Brückenkamp in Flammen. Aufgrund der Rauchentwicklung wurden die Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
19.02.2019
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Die Feuerwehr rückte in großer Besetzung zur GWA-Deponie aus.© Storks
Auf dem Gelände der GWA-Deponie am Brückenkamp in Lünen hat es Dienstagvormittag (19.) gebrannt.© Storks
Hausmüll brannte am 19. Februar bei GWA am Brückenkamp.© Neumann
Auf dem Gelände der GWA-Deponie am Brückenkamp in Lünen hat es Dienstagvormittag (19.) gebrannt.© Storks
Hausmüll brannte am 19. Februar bei GWA am Brückenkamp.© Storks
Auf dem Gelände der GWA-Deponie am Brückenkamp in Lünen hat es Dienstagvormittag (19.) gebrannt.© Storks
Hausmüll brannte am 19. Februar bei GWA am Brückenkamp.© Storks
Eine dichte Rauchwolke war in Richtung Beckinghausen unterwegs.© Neumann
Hausmüll brannte am 19. Februar bei GWA am Brückenkamp.© Storks
Bei der GWA in Lünen am Brückenbrand brannte Hausmüll.© Michael Neumann
Auf dem Gelände der GWA-Deponie am Brückenkamp in Lünen hat es Dienstagvormittag (19.) gebrannt.© Storks

Allgemeine Entwarnung

Die Feuerwehrprofis hatten das Feuer relativ schnell im Griff. Gegen 11 Uhr gab Dörnbrack weitestgehend Entwarnung. So wie die Polizei. Die hatte zuvor Anwohner im Bereich der Kamener Straße aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Zuvor waren Luftmessungen durchgeführt worden.

Wie Dörnbrack gegen 11 Uhr weiter sagte, gehe er davon aus, dass die Löscharbeiten vermutlich noch drei bis vier Stunden dauern werden. Der brennende Hausmüll müsse schichtweise gelöscht werden.

Am Ende ging es sogar noch schneller, als von Dörnbrack prognostiziert. „Um 13 Uhr war der Einsatz beendet“, sagte Lünens stellvertretender Feuerwehrchef am späten Nachmittag auf Anfrage: „Verletzt wurde niemand, es entstand nur geringer Sachschaden.“ Zur Brandursache machte er keine Angaben.

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