"B54-Ausbau mit Eile vorantreiben"

SPD-Arbeitskreis besichtigt Brückenneubau

Zu den meist befahrenen NRW-Straßen zählt die B54 zwischen B236 und Kreuzung Kupferstraße. 34 000 Autos sind dort täglich unterwegs. Die neue vierspurige Brücke über den Datteln-Hamm-Kanal ist ein erster Schritt, die Verkehrssituation zu entzerren.

LÜNEN

von Von Magdalene Quiering-Lathegan

, 01.02.2008, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die SPD besichtigte die Baustelle an der Kanabrücke B54.

Die SPD besichtigte die Baustelle an der Kanabrücke B54.

 

Den Baufortschritt der Brücke besichtigte gestern der SPD-Arbeitskreis Stadtentwicklung. "Wir bauen stark darauf, dass auch der weitere Ausbau der Straße mit notwendiger Eile vorangetrieben wird", erklärte Vorsitzender Hans-Georg Freimund. Bekanntlich wird die B 54 in Richtung Westen zur B 236 hin vierspurig, für den vierspurigen Ausbau des zweiten Teilstücks zur Kupferstraße ist das Planfeststellungsverfahren noch nicht eingeleitet worden. Dennoch stehen Gelder ab 2010 bereit, das Projekt ist Bestandteil des Bundesstraßenprogramms.

Auch der Schiffsverkehr profitiert

Die neue Brücke nützt nicht nur Autofahrern, sondern auch dem Schiffsverkehr. Sie wird 1,75 Meter höher als die alte, damit die Großgütermotorschiffe und Schubverbände sich nicht mehr ducken müssen. Momentan pumpen die Kapitäne nach dem Entladen 800 Tonnen Wasser ein, um die Brücke passieren zu können. Das bleibt ihnen nach Fertigstellung ab 2010 erspart. Ebenso das Wenden im Preußenhafen, wenn das Wendebecken am Hafen fertig ist.

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