"Bahnübergang ist gefährlich"

NORDLÜNEN Wenn die Jungen und Mädchen nach den Weihnachtsferien am Montag den Weg zur Schule antreten, fürchtet CDU-Ratsherr Thomas Gössing um deren Sicherheit im Bereich des Bahnübergangs Borker Straße (B 236)/Döttelbeckstraße (Ardagh Glas): Die von der Deutschen Bahn AG beauftragte Firma habe die Baustelle vor Weihnachten in einem für Fußgänger und Radfahrer nicht verkehrssicheren Zustand hinterlassen.

von Von Ludwig Overmann

, 05.01.2008, 09:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Als Gefahrenpunkt für Fußgänger und Radfahrer hat CDU-Ratsherr Thomas Gössing die Baustelle am Bahnübergang Borker St./Döttelbeckstr. (Ardagh Glas) ausgemacht.

Als Gefahrenpunkt für Fußgänger und Radfahrer hat CDU-Ratsherr Thomas Gössing die Baustelle am Bahnübergang Borker St./Döttelbeckstr. (Ardagh Glas) ausgemacht.

Hintergrund der Baumaßnahme ist die Installierung neuer Bahnschranken und Signalanlagen. Während die Passanten auf der Westseite ab Florianstraße durch ein Absperrgitter und die Schilder „Baustelle“ sowie „Fußgänger“ mit einem Pfeil auf die gegenüberliegende Straßenseite verwiesen werden, ist das Gleis auf der Straßenseite unzureichend abgesperrt, so dass Radfahrer und Fußgänger an der Schranke rechts vorbeigehen oder wenige Meter auf die Fahrbahn ausweichen müssen.

Jeglicher Hinweis fehlt

Auf der östlichen Seite der Borker Straße fehlt jeglicher Hinweis darauf, dass der Radfahrer mit Gegenverkehr zu rechnen hat. „Er wird auch nicht aufgefordert vom Rad abzusteigen, weil im Kreuzungsbereich Schiene-Straße eine Engstelle auf ihn wartet, zumal wenn auch Fußgänger gleichzeitig unterwegs sind“, hat Gössing festgestellt. Aus Sicht des Politikers reicht das Flatterband als Absicherung der Baustelle mit dem Stromhäuschen nicht aus. In einem provisorischen Zustand wurde die neu angelegte Umgehung der Schrankenkonstruktion für die Fußgänger hinterlassen und unzureichend vor dem Betreten abgeschirmt.

Erfolg nach vielen Telefonaten

Nach einem Dutzend Telefonaten mit verschiedenen Behörden und DB-Töchtern erntete der Christdemokrat auf seine Bemühungen, die Gefahrenstelle zu beseitigen, einen kleinen Erfolg: Mit weiterem Flatterband wurden die Baustellenbereiche von den Verkehrswegen abgegrenzt. Insgesamt zeigte sich Gössing mehr als enttäuscht, sprach von einer „Unverfrorenheit“ des Verhaltens der Behörden in Anbetracht der Situation an der stark befahrenen Straße. Die Verkehrssicherung der Stadt habe die Baustelle ausreichend beschildert, erfuhr er bei der Stadt.

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