Mehr Rücksicht

Bald Schulstart: Polizei rät, Kinder sollten zu Fuß den Schulweg meistern

Die Schule beginnt bald. Die Polizei wirbt für mehr Rücksicht. Sie appelliert an die Eltern, ihre Kinder zu Fuß zur Schule gehen zu lassen. Je weniger Autos unterwegs sind, umso sicherer ist es.
Vorsicht, Schulkinder: Die Polizei in Lünen bittet um Achtsamkeit und Vorsicht im Straßenverkehr.
Vorsicht, Schulkinder: Die Polizei in Lünen bittet um Achtsamkeit und Vorsicht im Straßenverkehr. © Foto: PP Dortmund

830 i-Dötzchen kommen in Lünen in die Schule. Die Polizei mahnt alle Verkehrsteilnehmer, besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu sein. Die neuen Grundschüler lernen sicheres Verhalten am besten, wenn sie idealerweise in Kleingruppen zu Fuß aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und nicht passiv im Auto sitzen, heißt es seitens der Polizei.

Denn das seit etwa zehn Jahren verschärft auftretende „Elterntaxi“-Phänomen sei weiter aktuell. Bei Kontrollen vor Schulen höre die Polizei von Eltern immer wieder: „Wir haben morgens keine Zeit“ oder „Ich möchte, dass mein Kind sicher die Schule erreicht“. Doch die Schulwege seien nicht sicher, wenn vor Schulen viele Autos fahren, anhalten und wenden. „So entstehen unübersichtliche Situationen, in denen vor allem die kleinen Schulkinder schnell überfordert – und gefährdet – sind“, erklärt die Polizei.

Polizei ist verstärkt präsent

Zum Schulanfang werden die Beamtinnen und Beamten auf Schulwegen und vor Schulen verstärkt informieren, aber auch kontrollieren und Tempoverstöße ahnden. Sie bereiten die Lernanfänger seit Monaten intensiv auf den Straßen sowie in der Verkehrspuppenbühne im Westfalenpark auf richtiges Verhalten im Straßenverkehr vor.

2021 stieg die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Kinder in Lünen um 7 auf 28. Jeder Unfall mit einem Kind ist ein Unfall zu viel.

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