Baustelle in Brambauer scheint kein Ende zu nehmen

mlzSicherheits-Bedenken

Bei Bauarbeiten an der Kreuzung Brambauerstraße/Am Brambusch mussten Ende Dezember die Arbeiten unterbrochen werden. Zwei Monate später hat sich immer noch nichts an der Situation geändert.

Brambauer

, 18.02.2019, 16:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Burkhard Rupa verzweifelt langsam. Seit mittlerweile zwei Monaten müssen die Lastwagen seines Speditionsunternehmens einen großen Umweg fahren, um das Firmengelände zu erreichen. Denn die Hauptzufahrt über die Brambauerstraße zu seiner Firma ist gesperrt.

Baustelle in Brambauer vorerst still gelegt

Und der Grund dafür ist eine Baustelle an der Kreuzung Am Brambusch/Brambauerstraße – oder besser gesagt eine stillstehende Baustelle. Denn gebaut wird hier seit Ende Dezember nicht mehr. Damals kam bei Kabelarbeiten der Stadtwerke die Vermutung auf, auf eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen zu sein (wir berichteten). Kurze Zeit später bestand zudem die Gefahr auf eine chemische Kontamination des Bodens. Zur Sicherheit der Arbeiter musste jegliche Tätigkeit an der Baustelle eingestellt werden, bis ein Gutachten Klarheit schafft, ob tatsächlich der Boden chemisch verseucht sei.

Warten auf das Gutachten

Und auf dieses Gutachten wartet die Stadt noch immer. Denn bislang gab es noch keine Rückmeldung über den Status des Bodens an der Kreuzung Brambauerstraße/Am Brambusch. Selbst die Stadt habe noch keine näheren Informationen, wie sie auf Anfrage der Redaktion mitteilte.

Bis jedoch endgültige Ergebnisse vorliegen, wird sich vorerst nichts am Zustand der Kreuzung ändern. Sowohl die Baustellenabsperrungen als auch die Straßensperrungen für Linksabbieger und zum geradeaus fahren am Brambusch werden weiterhin aufrecht erhalten. Niemand weiß schließlich, was sich genau in und unter der Baustelle befindet.

Vorerst keine Änderung der Situation

Für Burkhard Rupa und die anderen Unternehmern in der näheren Umgebung bedeutet das, bis auf Weiteres mit dem Verkehrschaos vor dem Firmengelände zu leben. Da neben der Spedition des 61-Jährigen unter anderem auch eine Werkstatt für Nutzfahrzeuge in der Nähe ist, kommt es durch die Umleitung durch Nebenstraßen immer wieder zu kleineren Staus mit den großen Maschinen. Er muss auch weiter mit Verzögerungen bei der Be- und Entladung seiner Lastwagen und damit verbundenen Umsatzeinbußen leben.

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