Das Besuchsverbot bleibt bestehen - sowohl in der Klinik am Park (l.) als auch im St.-Marien-Hospital. © Beate Rottgardt/Montage
Coronavirus in Lünen

Besuchsverbot in Lüner Krankenhäusern bleibt bestehen – auf lange Zeit

Das Besuchsverbot bleibt bestehen im St.-Marien-Hospital und in der Klinik am Park in Lünen. Die bisherige Regelung galt offiziell bis Ende August - wird aber verlängert. Aus guten Gründen.

Im St.-Marien-Hospital werde die Besuchsregelung genau so weiter geführt, sagt Geschäftsführer Axel Weinand. Heißt: Werdende Väter können bei den Geburten dabei sein und dürfen die Mütter besuchen, in Einzelfällen sind Ausnahmen möglich. Ansonsten herrscht Besuchsverbot.

„Der Aufwand ist schlichtergreifend sonst nicht zu bewältigen“, sagt Weinand, das habe sich auch an anderen Krankenhäusern gezeigt. Würde man Besucher zulassen, müssten man für mehrere hundert Menschen die Vorgaben des Infektionsschutzkonzepts einhalten. Und dafür fehle das nötige Personal, so Weinand.

Die Regelung gelte genau so im St. Christophorus-Krankenhaus in Werne, das gemeinsam mit dem St.-Marien-Hospital zum Katholischen Klinikum Lünen/Werne gehört. Das Besuchsverbot sei erstmal für den September so beschlossen worden, werde aber wahrscheinlich bis Ende des Jahres verlängert, sagt Weinand.

Klinik am Park hält auch an Besuchsverbot fest

Lockerungen des Besuchsverbots sind auch in der Klinik am Park nicht in Sicht, wie Pressesprecher Klaus-Peter Wolter auf Anfrage erklärt. „Bis auf Weiteres“ gelte das Besuchsverbot weiter, einen genauen Zeitpunkt könne er nicht nennen. „Wir müssen die Entwicklung der Corona-Pandemie weiter beobachten.“ Die aktuelle Entwicklung jedenfalls gebe keinen Anlass zu Lockerungen.

Ausnahmeregelungen bei „besonderen menschlichen Gründen“ seien natürlich auch in der Klinik am Park möglich.

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Gebürtiger und auch immer noch dort lebender Dortmunder. Der der Stadt Lünen aus der „Außensicht“ viel abgewinnen kann – und doch immer wieder erstaunt ist, wie manches hier so läuft. Lieblingsthemen: Politik, Wirtschaft, Soziales.
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Marc Fröhling

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