Betonstreifen auf der Viktoriastraße kommt weg

Neue Lösung gesucht

Der Beton-Mittelstreifen, der die zwei Fahrspuren an der Viktoriastraße auf Höhe der Kindertagesstätte voneinander trennt, soll noch im April entfernt werden. Damit soll eine Ausweichmöglichkeit für Autos geschaffen werden, etwa bei Rettungsdiensteinsätzen. Viele Lüner Autofahrer werden diese Entscheidung begrüßen.

LÜNEN

, 10.04.2016, 14:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf der Viktoriastraße ist jetzt Tempo 30 vorgesehen.

Auf der Viktoriastraße ist jetzt Tempo 30 vorgesehen.

Der Verwaltungsvorstand hat die Entscheidung, den Mittelstreifen entfernen zu lassen, getroffen. Hintergrund ist, dass durch den Rückbau Autofahrer mehr Möglichkeiten bekommen sollen, etwa einem Rettungsfahrzeug auszuweichen. Eine neue Lösung für die Viktoriastraße soll dann durch den Fachausschuss politisch erarbeitet und beraten werden.

Rege Diskussion bei Facebook

Schon im April 2015, schreibt ein Facebook-User in einer Lüner Gruppe, habe er Bilder in dem Sozialen Netzwerk eingestellt und darauf hingewiesen, dass der Mittelstreifen „für Rettungsfahrzeuge eine Gefahr darstellen könnte“. Andere User posteten Bilder von Autos, die dem Rettungsdienst ausweichen mussten und dafür nach rechts sogar über niedrige Büsche fahren mussten.

Am 17. März schließlich hat auch die Wählergemeinschaft GFL sich in einer Mitteilung dafür stark gemacht, den Betonstreifen zu ersetzen, etwa durch überfahrbare Leitschwellen, nicht höher als 50 Zentimeter, in kurzen Abständen aufgestellt. Die könnten im Notfall überfahren werden.

Beton-Streifen soll Linksabbiegen verhindern

Mit dem Betonstreifen sollte ursprünglich das Linksabbiegen von der Kita sowie vom Parkplatz des Einkaufszentrums verhindert werden.

 

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