Bilderserie: Vier Tage vor Heiligabend entsteht die Krippe in St. Barbara Brambauer

Tradition

Alle Jahre wieder treffen sich ehrenamtliche Helfer in St. Barbara Brambauer, um die Krippe aufzubauen. Die hat zwar kein Bergwerk mehr, aber dafür immer noch einen ungewöhnlichen Platz.

Brambauer

, 22.12.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach mehr als drei Stunden Arbeit ist die größte Weihnachtskrippe im Pastoralen Raum Lünen in St. Barbara Brambauer endlich aufgebaut.

Nach mehr als drei Stunden Arbeit ist die größte Weihnachtskrippe im Pastoralen Raum Lünen in St. Barbara Brambauer endlich aufgebaut. © Blandowski

Acht Meter breit und viereinhalb Meter tief, verteilt auf vier Treppenstufen. Dazu drei Stunden harte Arbeit durch die fleißigen Helfer: Am Ende strahlte die in Handarbeit fertiggestellte Weihnachtskrippe von St. Barbara Brambauer, dem Vernehmen nach die größte Krippe im Pastoralen Raum Lünen, wieder in neuem Glanz.

Wir haben den Helfern beim Aufbau über die Schulter geschaut und dokumentieren die Entstehung der Krippe in unserer Bilderstrecke. Dort erklären wir auch, warum die Krippe kein Bergwerk mehr hat, und wieso sie überhaupt mitten vor dem Altar platziert wird.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Aufbau der Krippe in St. Barbara

Die größte Krippe im Pastoralen Raum Lünen entsteht alle Jahre wieder in St. Barbara Brambauer. Wir waren beim Aufbau dabei.
22.12.2019
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Eine Vielzahl an ehrenamtlichen Helfern beteiligte sich vier Tage vor Heiligabend an den Aufbauarbeiten für die Weihnachtskrippe in St. Barbara Brambauer. Es ist die größten Krippe im Pastoralen Raum Lünen. Die Tradition existiert seit 1965, wobei die Anfänge alles andere als leicht waren.© Blandowski
Mit dem Hereintragen der Tannenbäume in das Gotteshaus begannen am Samstag (21.12.) die Aufbauarbeiten für die Weihnachtskrippe in St. Barbara Brambauer. Zwei Bäume flankieren die fertige Krippe, zudem sorgen Lichterketten für passende Atmosphäre.© Blandowski
Aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln musste man sich in Brambauer Mitte der 1960er-Jahre mit einer Leihgabe im Miniformat begnügen. Durch die Spendenfreudigkeit der Gemeindemitglieder war es dann möglich, zu Weihnachten 1973 eine eigene Krippe zu erwerben.© Blandowski
Los geht es mit den Aufbauarbeiten für die Weihnachtskrippe von St. Barbara Brambauer. Küster Gerard Hilgert (l.) und Karoly Toth packen mit an. Insgesamt drei Stunden dauert das Prozedere, ehe die Krippe fertig vor dem Altar erstrahlt.© Blandowski
Josef Gnacy (l.) und Johann Kowollick sorgten für das Aufstellen der Weihnachtsbäume.© Blandowski
Das Zubehör, Steine und Tiere, von der Weihnachtskrippe St. Barbara Brambauer ist in einigen Kisten aufbewahrt.© Blandowski
Auch der 13-jährtige Norbert Toth aus Brambauer packte beim Weihnachtskrippenaufbau von St. Barbara mit an.© Blandowski
Eigentlich ungewöhnlich, dass eine Krippe in einer Kirche direkt vor dem Altar platziert wird. Pfarrer Helmuth Rasel hatte in den 1990er-Jahren entschieden, dass die Krippe dort ihren Platz bekommt. Die Rückseite ist mit Felsenpappe verkleidet, so dass dem Betrachter ein authentischer Eindruck in der historischen Zeit vermittelt werden kann.
© Blandowski
Viele ehrenamtliche Helfer von St. Barbara Brambauer packten beim Weihnachtskrippenaufbau mit an.© Blandowski
Damian Schnurrawa (l.) und Gerard Hilgert sorgten für die Elektrizität unter der Weihnachtskrippe von St. Barbara Brambauer.© Blandowski
Das Grundgerüst steht. Zunächst bestand die Krippe nur aus der Heiligen Familie sowie Ochse und Esel, welche neben dem Tabernakel aufgebaut wurden. Vier Jahre später kamen dank der Hartnäckigkeit des mittlerweile verstorbenen Pfarrers Dr. Philippus Sun der Verkündigungsengel, Hirten und Schafe dazu. © Blandowski
Ab dem Jahr 1992 wurde das Ensemble unter der Regie von Pfarrer Helmuth Rasel weiter ausgebaut. Weitere Hirten, Lagerfeuer, Kamel und schließlich die Heiligen drei Könige kamen dazu. Das Kunstatelier Elise Seelhoff aus Koblenz sorgte dafür, dass die Figuren bekleidet wurden. © Blandowski
Mein Name ist Josef! Aber keine Angst, ich habe mit Maria nichts zu tun. Ich bin nur einer der Aufbauer der Weihnachtskrippe in St. Barbara Brambauer. Mein richtiger Name ist Josef Gnacy, ein früherer Hobbyfußballer mit Erfahrung in der polnischen Fußballliga.© Blandowski
Geschafft! Nach mehr als drei Stunden Arbeit ist die größte Weihnachtskrippe im Pastoralen Raum Lünen endlich aufgebaut.© Blandowski
Geschafft! Nach mehr als drei Stunden Arbeit ist die größte Weihnachtskrippe im Pastoralen Raum Lünen, im Gotteshaus von St. Barbara Brambauer, endlich aufgebaut.© Blandowski
Gemeinsam mit Küster Gerard Hilgert (l.) freuen sich die ehrenamtlichen Helfer über den gelungenen Aufbau.© Blandowski
„Früher hatten wir zusätzlich noch ein kleines Bergwerk. Aber das Holz ist voller Würmer, ein Aufstellen ist deshalb unmöglich. Somit werden wir uns, wie in den Jahren zuvor, mit der Weihnachtskrippe zufrieden geben müssen“, so Küster Gerard Hilgert zum Abschluss. Es sieht ja auch so toll aus.© Blandowski

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