Blitzer und Knöllchen: So viel hat Lünen kassiert

Durch städtische Mitarbeiter

Falsch parken? Kostet. Zu schnell gefahren? Geblitzt. Die Betroffenen ärgert's. Für die Stadt Lünen sind das allerdings zwei Einnahmequellen. Mehr als 700.000 Euro kamen so 2015 in die Stadtkasse. Klingt nach viel. Ist aber im Vergleich zu den Vorjahren wenig. Dafür gibt es Gründe.

LÜNEN

, 09.01.2016, 07:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie viel Geld hat die Stadt Lünen zuletzt durch Blitzer und Knöllchen eingenommen?

 

Wieso sind die Zahlen nach 2011 so stark zurückgegangen?

"Bei den Zahlen gibt es immer gewisse Schwankungen", sagt Simone Kötter, die Pressesprecherin der Stadt Lünen. Doch es gibt weitere Gründe. 2011 hatte die Stadt noch neun Mitarbeiter, die parkende Autos kontrollierten. 2012 kam die Haushaltskonsolidierung. Die Stadt musste sparen - auch an dieser Stelle. Seitdem sind nur noch sieben Mitarbeiter unterwegs, um Knöllchen zu verteilen. Das bedeutet logischerweise auch geringere Einnahmen für die Stadt. 

 

Und wieso stiegen ab 2013 dann wieder die Knöllchen-Einnahmen?

Am 1. Mai 2013 trat der neue Bußgeldkatalog in Kraft. Ein Detail: Knöllchen über 5 Euro gibt es nicht mehr. Die untere Grenze liegt seitdem bei 10 Euro. 

 

Und 2015? Wieso ging die Zahl dann wieder zurück?

Auch das lag am Personal. „2015 mussten langfristige Erkrankungen verkraften“, erklärt Simone Kötter, „die Personaldecke ist dann auch zu dünn, um sie sofort ersetzen zu können“. Letztendlich fehlte also die Arbeitskraft und es wurde weniger kontrolliert.

Wie viele Autofahrer wurden denn geblitzt? Wie viele erhielten Knöllchen?

 

Wie häufig ließ die Stadt Lünen Autos abschleppen?

 

Und wie häufig waren Autofahrer so schnell, dass Bußgelder oder Fahrverbote folgten?

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