Bohrer knackt Fernwärmeleitung: 80 Wohneinheiten ohne Heizung und warmes Wasser

Karl-Marsiske Straße

Ungemütliche Tage liegen hinter Mietern in der Karl-Marsiske-Straße in Brambauer. Sie mussten ohne Heizung und warmes Wasser auskommen. Weil sich eine Reparatur länger hinzog.

Brambauer

, 01.05.2019, 09:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bohrstelle für Erdwärme, die in der Karl-Marsiske-Straße für Probleme sorgte

Die Bohrstelle für Erdwärme, die in der Karl-Marsiske-Straße für Probleme sorgte © Günther Goldstein

Nachdem sich ein Betroffener an unsere Redaktion wandte, erklärte der Vermieter, das Wohnungsunternehmen Vivawest, auf Anfrage: „Bei einer Geothermie-Bohrung für die im Neubau befindlichen Doppelhaushälften in der Karl-Marsiske-Straße ist am 18. April eine Fernwärmeleitung beschädigt worden. Diese Leitung versorgt 80 Wohneinheiten von Vivawest mit Energie für die Heizung und Brauchwassererwärmung.“

Die im Auftrag von Vivawest vor Ort arbeitenden Fachfirmen hätten bis in den Abend des 18. April hinein versucht, die Leitung zu reparieren. Leider ohne Erfolg, so Vivawest. Das beschädigte Rohr musste ausgetauscht werden.

„Auf Grund der Lieferzeiten für das Ersatzrohr und der Osterfeiertage konnte der Austausch leider erst am Donnerstag, 25. April erfolgen“, teilt das Wohnungsunternehmen weiter mit.

Nochmals kurzer Ausfall bei Neu-Einstellung

Die Anlage zur Versorgung der Wohnblocks in der Karl-Marsiske-Staße sei wieder in Betrieb genommen und neu justiert worden. Am Samstag, 27. April, sei es dann im Rahmen der Neu-Einstellung noch einmal zu einem kurzfristigen Ausfall der Warmwasserversorgung gekommen. Danach sei laut Vivawest die Versorgung vollständig wieder hergestellt gewesen „und sollte nun dauerhaft gewährleistet sein“.

Vivawest habe kurzfristig nach dem Auftreten des Schadens alle betroffenen Kunden über den Vorfall informiert, ihnen Heizlüfter angeboten und sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt.

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