Bramis hoffen auf ISG-Landesmittel

BRAMBAUER Der Westen, ein Aufsteiger? Die angesteuerte Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) verspricht Hausbesitzern Werterhaltung und -steigerung, dem Handel höheren Umsatz und dem Stadtteil mehr Sauberkeit.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 10.09.2007, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Brami-Chef Michael Ristovitch.

Brami-Chef Michael Ristovitch.

Für den Vorsitzenden der Brami-Gemeinschaft, Michael Ristovitch, ist dieser Optimismus, den das Maßnahmen- und Handlungskonzept der Dortmunder Uni verbreitet, realistisch und keinesfalls eine Nummer zu groß: "Das Konzept einer Immobilien- und Standortgemeinschaft für Brambauer berechtigt zu solchen optimistischen Prognosen", so Ristovitch, auf dessen Veranlassung Studenten der Fakultät Raumplanung der Uni Dortmund das Handlungskonzept verfasst hatten.

Das Land hat ein Gesetzgebungsverfahren zur Einrichtung von Standortgemeinschaften eröffnet. Dabei werden finanzielle Zuwendungen des Landes für ISG-Projekte in Aussicht gestellt. Das Maßnahmen- und Handlungskonzept der Uni definiert Brambauer als einen "geschlossenen Siedlungsschwerpunkt" mit ca. 20 000 Einwohnern.

Der bevölkerungsreichste Stadtteil Lünens habe einen Ausländeranteil von ca. 16 Prozent, der gesamtstädtische liege bei etwa zehn Prozent. Der Anteil der über 60-Jährigen betrüge mit ca. 5000 Einwohnern in Brambauer ca. 25 Prozent.

Laut Konzept, das den Bramis und der Reaktion unserer Zeitung vorliegt, bestehe in Brambauer eine ausgeprägte Orientierung zur Dortmunder City. Die Lüner Innenstadt spiele dagegen im Westen nur eine untergeordnete Rolle.

Die Erreichbarkeit des Geschäftszentrums, insbesondere an der Waltroper Straße, mit dem Öffentlichen Personennahverkehr wird in der Studie mit "gut" benotet.

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