Busse fahren seit dem Mittag wieder

Streik

Der Verdi-Streik hat Lünen voll getroffen: Mehrere Hundert städtische Mitarbeiter sind zur zentralen Kundgebung nach Dortmund gefahren. Busse fuhren am Morgen nicht, seit 12 Uhr fahren aber wieder alle Linien der VKU.

LÜNEN

07.03.2012, 09:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die 4c der Ludgerischule Selm strandete am Mittwochmorgen am ZOB in Lünen. Sie wollten die Moschee Roonstraße besuchen.

Die 4c der Ludgerischule Selm strandete am Mittwochmorgen am ZOB in Lünen. Sie wollten die Moschee Roonstraße besuchen.

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Verdi-Warnstreik in Lünen

Der Verdi-Warnstreik hat Lünen voll getroffen: Mehrere Hundert städtische Mitarbeiter hatten sich auf den Weg gemacht zur zentralen Kundgebung nach Dortmund. Busse fuhren nicht.
07.03.2012
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Michael Nagel (l.) und Herbert Münsterman hielten als Streikposten vor dem Betriebshof der Wirtschaftsbetriebe Lünen in Lippholthausen die Stellung.© Foto: Peter Fiedler
Vor dem Rathaus trafen sich die Streikenden, darunter auch die Erzieher und Erzieherinnen der Lüner Kitas.© Foto: Peter Fiedler
Verschlossene Türen an den Kitas und offenen Ganztagsschulen in Trägerschaft der Stadt, so wie hier an der Einrichtung Steinstraße 32.© Foto: Peter Fiedler
Warnstreik auch bei den Stadtwerken: Das Kundenzentrum und die Verwaltung an der Borker Straßen waren geschlossen.© Foto: Peter Fiedler
Hinweis für Besucher: Auch das Lippe Bad war wegen des Warnstreiks geschlossen.© Foto: Peter Fiedler
Streikende Mitarbeiter der VKU vor dem Lüner Betriebshof in der Kupferstraße.© Foto: Peter Fiedler
Streikende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung auf der Lippebrücke.© Foto: Peter Fiedler
Abmarsch der Streikenden vom Rathaus Richtung Hauptbahnhof.© Foto: Peter Fiedler
Vom Rathaus aus marschierten die Lüner Streikenden durch die Fußgängerzone zum Bahnhof, um von dort zur Kundgebung in Dortmund zu fahren. An der Spitze die Vorsitzende des Personalrats, Annette Wittemeier (l.).© Foto: Peter Fiedler
Rund 300 Streikende von Sparkasse, Stadt, Stadtwerke und WBL versammelten sich am Mittwoch gegen 9 Uhr am Bahnhof um zur Kundgebung nach Dortmund zu fahren.© Foto: Volker Petersen
Am Bahnhof in Lünen: Die Stimmung war gut, die Sache ernst.© Foto: Volker Petersen
Vereinzelt stehen Personen am ZOB. Gegenüber stehen sogar Busse - dabei handelt es sich um von der VKU beauftragte Reiseunternehmen. Die gestrandeten Passagiere nahmen sie nicht mit. Sie machten Pause.© Foto: Volker Petersen
Die Anzeigetafel zeigt keine Fahrten an. Es wird gestreikt.© Volker Petersen
Die 4c der Ludgerischule Selm strandete am Mittwochmorgen am ZOB in Lünen. Sie wollte die Moschee Roonstraße besuchen.© Foto: Volker Petersen
Ein leerer Bus der Linie C14 fährt an der verlassenen Haltestelle "An der Persiluhr" vorbei. Die große Mehrheit der Lüner hat sich offenbar auf den Streik eingestellt.© Foto: Volker Petersen
Weil die Busse nur sporadisch fuhren, wurden zahlreiche Schüler mit dem Auto zum Schulzentrum Altlünen gebracht oder kamen mit dem Fahrrad.© Foto: Lisa-Marie Ebbinghaus
Eine Folge des Streiks: Drei Bushaltestellen am Schulzentrum Altlünen sind zu Schulbeginn verwaist. Nur ein Bus war unterwegs. © Foto: Ebbinghaus
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Das bedeutet, dass die Schüler nach ihrem Unterricht wieder nach Fahrplan fahren konnten. Natürlich gab es Beschwerden von einigen Kunden, die für den Warnstreik der Gewerkschaft Verdi kein Verständnis zeigten, wie ein Sprecher der VKU am Mittag berichtete. Am Morgen hatte die VKU einige private Busunternehmen beauftragt, Fahrgäste mitzunehmen. Deren Fahrer durften nicht streiken, da sie einem anderen Tarifvertrag angehören. Mittags hatten sich die Streikenden auf dem Friedensplatz in Dortmund versammelt, es war die große Kundgebung. Nach Angaben der Polizei in Dortmund waren es 12.000 Beschäftigte - darunter mindestens 300 Lüner. Verdi-Geschäftsführer Michael Bürger spricht von einer "Ermutigung für die Verhandlungen in der kommenden Woche". Man sei verhandlungsbereit. Gebe es aber kein "vernünftiges Angebot", seien weitere Aktionen zu erwarten.

  In Lünen standen um 9 Uhr am Morgen einige Bürger vor dem geschlossenen Wertstoffhof der Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL). Sie wurden von den Streikposten freundlich zurückgeschickt.

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