BV Brambauer-Lünen trennt sich von Trainer Marcus Reis

Fußball-Westfalenliga

Der BV Brambauer-Lünen und Trainer Marcus Reis gehen getrennte Wege. Drei Tage nach einer 0:8-Niederlage gab der Fußballverein die einvernehmliche Entscheidung bekannt. Vorläufig übernimmt Co-Trainer Siggi Rummel das Training der Westfalenliga-Mannschaft.

BRAMBAUER

06.11.2013, 15:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eine Spielzeit, die den Trainer regelmäßig verzweifeln ließ: Westfalenligist BV Brambauer-Lünen und Coach Marcus Reis trennten sich nach der 0:8-Pleite in Hordel einvernehmlich.

Eine Spielzeit, die den Trainer regelmäßig verzweifeln ließ: Westfalenligist BV Brambauer-Lünen und Coach Marcus Reis trennten sich nach der 0:8-Pleite in Hordel einvernehmlich.

Ein weiteres Treffen zwischen Smuda und dem 42-Jährigen war für Mittwoch vorgesehen. „Wir haben dann aber bereits am Dienstag telefoniert und die endgültige Entscheidung getroffen“, sagt Smuda. Der Sportliche Leiter informierte am Dienstagabend beim Training die Mannschaft. Diese sammelte als Aufsteiger in die Westfalenliga in den bisherigen 13 Spielen erst fünf Punkte. Der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt sechs Punkte. Trotzdem sagt Smuda: „Hätte Marcus signalisiert, weiter daran zu glauben, etwas bewirken zu können, dann hätten wir auch mit ihm weitergemacht.“ Reis kam während der Spielzeit 2010/2011 nach Brambauer. Unter seiner Regie gelang der von vielen nicht mehr für möglich gehaltene Westfalenliga-Klassenerhalt. Ein Jahr später stieg der BVB zwar in die Landesliga ab, schaffte im Sommer mit Reis aber die sofortige Rückkehr in die Westfalenliga. „Mit dieser Entscheidung nehmen wir auch die Mannschaft in die Pflicht“, sagt Smuda. Das Training wird vorerst Co-Trainer Siggi Rummel leiten. Am Sonntag im Heimspiel gegen Mengede 08/20 werden Rummel und Smuda für das Team verantwortlich sein.

„Es ist jetzt meine Aufgabe, einen Nachfolger zu finden, der uns weiterhelfen kann“, sagt Smuda. „Wir werden uns mit dieser Entscheidung aber nicht unter Druck setzen. Es muss eine Entscheidung zum Wohle des Vereins sein. Unsere Zielsetzung bleibt der Klassenerhalt.“ Das gute Verhältnis zwischen Smuda und Reis werde durch die Trennung nicht belastet. „Wir haben nicht nur sportlich große Wertschätzung füreinander. Marcus hat alles sehr gefasst aufgenommen. Und ich habe hohen Respekt davor, dass er uns diesen Schritt angeboten hat“, so Smuda.

Lesen Sie jetzt