Chris Barber war zu Gast im Hilpert-Theater

Jazz-Legende

"Einfach grandios!" So brachte ein Gast das Konzert der Chris Barber Band am Freitag im Heinz-Hilpert-Theater auf den Punkt. "Ich freue mich, zum zweiten Mal in Lünen zu spielen", begrüßte Barber (81) das Publikum. Bereits vor etwa 20 Jahren war die Musik-Legende des Jazz in der Lippestadt zu hören, in der Gaststätte Omi's Schnapshaus.

LÜNEN

von Von Volker Beuckelmann

, 02.10.2011, 11:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein grandioses Hörerlebnis boten (v.l.): Pete Rudeforth, Mike Henry, Chris Barber und Bob Hunt.

Ein grandioses Hörerlebnis boten (v.l.): Pete Rudeforth, Mike Henry, Chris Barber und Bob Hunt.

Ob Titel wie „Bourbon Street Parade“, „C Jam Blues“ oder der großartig dargebotene Duke Ellington Titel „Black and Tan Fantasy“ - die bestens aufgelegten Musiker gefielen vor allem durch ihre eindrucksvollen, virtuosen Solo-Einlagen. Chris Barber, er sang auch ausgezeichnet, und Bob Hunt zauberten etwa aus ihren Posaunen durch Vorsatz von handelsüblichen Gummi-Prömpel (Saugglocken) die tollsten Töne hervor. Nicht nur Stücke im Stil des Traditional Jazz erfreuten das Publikum, sondern auch Blues-Titel, wie „The Spell of the Blues“. oder „Sweet Georgia Brown“. Höhepunkt war die Zugabe „Ice cream“, die auch 57 Jahre nach ihrer Komposition durch Chris Barber erfrischend klang. „Es war ein unvergesslich schöner Abend“, sagte Angelika Hünen aus Dortmund. Einziger kleiner Wermutstropfen: Leider war Chris Barber bei der Moderation nicht gut zu verstehen, da er zu schnell sprach. 

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