Mit Wischeimer und Plastikbox wird am Donnerstag noch Wasser im Projektionsbereich der Cineworld aufgefangen. Das Kino hatte aber noch Glück im Unglück. © Biela
Starkregen

Cineworld Lünen: Wasser kam durch die Decke in den Projektionsraum

Der Starkregen vom Mittwoch hat auch das Lüner Kino getroffen. Wobei die Verantwortlichen schon Böses ahnten und sich auf die extreme Wetterlage vorbereitet hatten.

Ein Wischeimer im Projektionsraum im obersten Stock der Cineworld erinnert am Donnerstag (15.7.) noch daran, dass der Starkregen am Mittwochnachmittag (14.7.) auch das Lüner Kino heimsuchte.

„Wir hatten aber noch Glück im Unglück“, so die Bilanz von Max Biela, Theaterleiter und Assistent der Geschäftsführung, einige Stunden nach dem Unwetter. Denn als die Unwetterwarnungen kamen, reagierte das Kino-Team schnell.

„Wir kannten das schon und haben vorsichtshalber über besonders sensible Stellen in der Projektion eine Plane gespannt“, so Biela. Als das Wasser sich dann seinen Weg durch alle Rohre in der Decke der Projektion bahnte, war zum Glück die empfindliche Unterverteilung geschützt.

„Das Wasser kam auch nicht direkt auf die Projektoren“, so Biela. Als es am Mittwochnachmittag begann, stärker zu regnen, startete das Team regelmäßig Kontrollgänge, um schnell vor Ort zu sein, falls es Probleme geben sollte.

Es musste keine der geplanten Vorstellungen am Mittwoch ausfallen. Eine kleine Störung gab es nur bei den D-Box-Sitzen, die eine vierte Dimension ermöglichen, weil das Wasser die Kabel beschädigt hatte. Das Problem konnte aber schnell gelöst werden, die nassen Kabel wurden ersetzt.

Über die Autorin
Redaktion Lünen
Beate Rottgardt, 1963 in Frankfurt am Main geboren, ist seit 1972 Lünerin. Nach dem Volontariat wurde sie 1987 Redakteurin in Lünen. Schule, Senioren, Kultur sind die Themen, die ihr am Herzen liegen. Genauso wie Begegnungen mit Menschen.
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Beate Rottgardt

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