Corona: Alle Schnuppertage an weiterführenden Schulen in Lünen abgesagt

Schule

Es zeichnete sich bereits seit mehreren Wochen ab und viele Schulen hatten sich darauf eingestellt. Jetzt hat die Bezirksregierung Arnsberg entschieden alle Schnuppertage anzusagen.

Lünen

, 07.11.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie die neue Schule nach der vierten Klasse aussehen wird, werden Schüler dieses Jahr nicht bei einem Schnuppertag ausprobieren können.

Wie die neue Schule nach der vierten Klasse aussehen wird, werden Schüler dieses Jahr nicht bei einem Schnuppertag ausprobieren können. © picture alliance / dpa

Staunende Kinder drängen sich dicht vor ein Experiment, Eltern tauschen sich bei einem Kaffee aus und das Schulorchester gibt ein paar Stücke zum besten. So kennen wir die Schnuppertag an weiterführenden Schulen. Durch Corona waren vielerorts die Planungen zu großen Teilen oder bereits vollständig ins Digitale verlagert worden.

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Jetzt hat auch die Bezirksregierung Arnsberg reagiert und alle Tage der Offenen Tür untersagt. In einem Schreiben vom 3.11 heißt es, dass Grundschulen Info-Veranstaltungen für Viertklässler durchführen dürfen, weiterführende Schulen jedoch nicht: „Präsenzveranstaltungen, in denen weiterführende Schulen die eigene Schule vorstellen, fallen nicht hierunter. Sie sind untersagt.“ Die Bezirksregierung orientiert sich hiermit an den Beschlüssen der Bundeskanzlerin in Zusammenarbeit mit den Bundesländern. Die Schnuppertage sind bis zum 30.11. untersagt.

Elternsprechtage in Präsenz möglich

Die Durchführung von Elternsprechtagen sei zwar unter Corona-Auflagen möglich, allerdings heißt es in dem Schreiben: „Alternativ sind auch digitale oder telefonische Beratungen denkbar.“ Bereits im Vorhinein waren viele Schulen auf digitale Elternsprechtage umgestiegen. Klassenpflegschafts- oder Schulpflegschaftstreffen dürfen stattfinden.

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