Corona-Krise: City-Händler trauern Oster-Shopping-Week hinterher

Probleme im Einzelhandel

Große Plakate, Poster, Aufkleber und jede Menge Angebote: Das war der Plan der City-Händler für die Oster-Tage. Die Corona-Krise hat dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Lünen

, 11.04.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gähnende Leere statt geschäftigem Trubel: Dem Einzelhandel fehlen die wichtigen Oster-Umsätze.

Gähnende Leere statt geschäftigem Trubel: Dem Einzelhandel fehlen die wichtigen Oster-Umsätze. © Goldstein

Die Beteiligung der Händler an den Vorbereitungen zur Oster-Shopping-Week sei richtig hoch gewesen, berichtet City-Ring-Chef Helmut von Bohlen. Rund 80 hätten an der Aktion am Ende wohl teilgenommen. Wegen der Corona-Krise bleibt das alles Theorie - schließlich dürfen fast alle Geschäfte derzeit nicht mehr öffnen.

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Geplant und gebucht waren schon große Plakate an Lünens Straßen, Poster für die Schaufenster und eben besondere Angebote, die Lüner und Auswärtige in die Innenstadt zum Einkaufen locken sollten. Es wäre eine Premiere gewesen. „Dass das nicht stattfinden kann, ist richtig schade für die Einzelhändler“, sagt von Bohlen. Auch die Gastronomen hätten an der Aktion teilnehmen wollen.

Wichtiges Oster-Geschäft fehlt vielen

Knapp 4000 Euro habe der City Ring schon investiert, vielleicht könne man manche der Gelder noch für Aktionen rund ums Kinofest im Herbst umnutzen. Das Kinofest soll Stand jetzt stattfinden, wird aber vorgezogen.

Dass gerade das wichtige Oster-Geschäft für viele jetzt komplett entfällt, „das hat viele sehr hart getroffen“, weiß von Bohlen aus persönlichen Gesprächen, „es ist für viele ein wichtiger Faktor.“

Bei allem Ärger plant der City Ring, das Ganze im kommenden Jahr noch einmal zu versuchen: „Dann erst recht“, sagt von Bohlen.

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