Corona-Lockdown: Auch Lüner VHS und Multikulti sind betroffen

mlzKurse müssen ausfallen

Der neue Lockdown trifft auch die Lüner Volkshochschule und das Multikulturelle Forum. Nicht alle geplanten Kurse können im November stattfinden. Das Semester kann nicht verlängert werden.

Lünen

, 03.11.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bei der Volkshochschule Lünen und beim Multikulturellen Forum gab es in den vergangenen Tagen einiges an Redebedarf. Die neuen Corona-Regelungen während des Lockdowns light im November brachten die Planungen für diesen Monat durcheinander.

So sagte Dominik Donges vom Multikulturellen Forum auf Anfrage: „Weiterlaufen dürfen alle Deutschkurse (Integrationskurse, berufsbezogene Sprachkurse, Basissprachkurse) einschließlich Prüfungen sowie unsere Angebote zur Arbeitsmarktqualifizierung (Coaching, Vermittlung etc.).“

Keine Gesundheits- und Fremdsprachenkurse

Seit Montag (2.11.) nicht mehr durchführbar sind dagegen die Gesprächskreise (offene, niedrigschwellige Gruppenangebote zum Spracherwerb) sowie weitere Präsenzkurse des Bildungswerks Multi-Kulti. Das betrifft sämtliche Gesundheitskurse und Fremdsprachenkurse.

Donges: „Auch unsere Aktivitäten zur Partizipation und Teilhabe wie unsere Angebote für Zugewanderte im Rahmen unserer Integrationsagentur oder unseres Projekts „LüniPa – Lünen integriert durch Partizipation“ dürfen im November nicht mehr als Präsenzformate stattfinden.“ Man versuche nun, durch digitale Angebote einen Teil des Ausfalls zu kompensieren.

Eine Kurse müssen entfallen

Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen und den damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens entfallen auch an der Volkshochschule (VHS) Lünen im November einige der geplanten Kurse. „Das betrifft vor allem solche Kurse, die nicht berufs- oder ausbildungsbezogen sind“, sagte der VHS-Leiter Rafael Schönhold.

Hierzu zählen Kurse mit den Schwerpunkten Bewegung, Sprache, Kreativität, Wandern und Musik. Durchgeführt werden jedoch auch an der Lüner VHS alle Kurse aus den Bereichen Integration, Deutsch als Zweitsprache, Kurse zum nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen, die Grundbildungskurse, also Alphabetisierungskurse, sowie alle Tests und Prüfungen wie Sprach- und Einbürgerungstests. Auch die Ausstellung von Bildungsprämien und Bildungsschecks ist weiterhin möglich.

Kurentgelte werden erstattet

Nach Angaben der städtischen Pressestelle werden im Laufe der Woche die Leiter der Kurse und die Teilnehmenden persönlich von der VHS über die Ausfälle informiert. Kursentgelte für ausgefallene Stunden werden von der VHS erstattet. Ob die ausgefallenen Kursstunden später nachgeholt werden können, sei derzeit jedoch schwer zu sagen. „Es ist noch nicht absehbar, ob wir tatsächlich am 1. Dezember weitermachen können“, sagt Schönhold. Die VHS kann das Semester auch nicht beliebig verlängern, da sich die Planungen für das erste Semester 2021, das am 15. Februar startet, bereits in der Endphase befinden.

Online-Angebote der Lüner VHS

Der VHS-Leiter wirbt auch noch mal für die Online-Angebote der VHS. Die Kurse „Wordpress: Eigene Homepage/Blog einrichten, gestalten, pflegen“ (Start: 14. November) und „E-Mails senden, Kalender und Kontakte organisieren mit Outlook“ (Start: 19. November), werden kurzfristig digital angeboten. Der Kurs „Up to date als Sekretärin und Assistentin“ war von Anfang an als reiner Online-Kurs geplant und startet am 30. November.

Nähre Information zu den Kursen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf www.vhs-luenen.de.

Bei Rückfrage sind die Mitarbeitenden der VHS per Telefon unter Tel. (02306)

104-2700 und per E-Mail an vhs@luenen.de erreichbar. Persönliche Besuche sind wie bisher nur in besonders dringenden Fällen und mit vorheriger Terminabsprache möglich.

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