Coronavirus: Der letzte Eintrag im Lüner Quarantäne-Tagebuch

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Coronavirus, das bedeutet für viele Lüner auch Quarantäne. Wie ist das, wenn man abgeschottet lebt? Autorin Marien Hirschberg (19) führt Tagebuch. Der letzte Tag: Das Warten ist vorbei.

von Marie Hirschberg

Lünen

, 04.04.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Endlich! Es ist soweit. Nach langem Warten ist die Zeit in der Quarantäne vorüber und meine ganze Familie darf vor Ostern wieder aus dem Haus. Ab Montag kann ich wieder zur Arbeit gehen und das Wichtigste, wir haben ein bisschen persönliche Freiheit zurückgewonnen.

Trotzdem bleibt für uns alle das Coronavirus immer präsent. Wir haben selbst erfahren was es heißt, wenn das Virus das Leben und die Gesundheit der Familie einschränkt.

„Ohne Helfer wäre es für uns schwieriger geworden.“
Marie Hirschberg

Es ist furchtbar und ich wünsche allen Familien, die das noch durchstehen müssen, alles erdenklich Gute.

Zusammen werden die Sorgen weniger

Zusammen mit der Familie kann man diese Zeit gut überstehen, zusammen werden die Sorgen ein bisschen weniger. Ich wünsche allen, die auch in dieser Situation sind oder noch in sie geraten, viel Kraft, Liebe und auch ein bisschen Glück.

Aber vor allem diese Hilfe, die uns zuteil geworden ist. Ohne die ganzen Helfer wäre es für uns schwieriger geworden Ein großes Danke!

Es ist aber auch wichtig, dass wir alle aufeinander achten. Jetzt heißt es aber auch, dass es mein letzter Text ist. Es heißt Abschied nehmen. Es hat mir viel Spaß gemacht, jeden Tag ein Stück mit den Leserinnen und Lesern zu teilen. Ich sage Danke und auf Wiedersehen! Bleiben Sie alle gesund und achten Sie auf sich und Ihre Liebsten. Vielleicht sieht man sich bald ja mal, wenn in der Stadt Lünen die Normalität wieder eingekehrt ist.

Das Tagebuch endet jetzt. Das liegt daran, dass die Quarantäne schon einige Tage vor der ersten Veröffentlichung des Tagebuchs begonnen hat.
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