Dankbare Zuhöher: Gitarrenkonzert für Patienten des St.-Marien-Hospitals

Fantasy For Two Guitars

Ein besonders Konzert gab es am Samstag in Lünen. Nichtmal wegen der Musik. Sondern wegen des Publikums. Das Konzert fand im Krankenhaus statt - und wurde auch auf die Zimmer übertragen.

Lünen

, 17.02.2019, 15:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dankbare Zuhöher: Gitarrenkonzert für Patienten des St.-Marien-Hospitals

Anja Witt (l.) und ihr Ehemann Jonathan Earp (r.) erfreuten mit ihren Konzertgitarren nicht nur die Zuhörer in der Kapelle des St.-Marien-Hospitals, sondern auch zahlreiche Patienten in den Krankenzimmern, da das Konzert per Bild und Ton übertragen wurde. © Beuckelmann

„A Fantasy For Two Guitars“ - eine Fantasie für zwei Gitarren: Mit dieser einfühlsamen Komposition von Maria Linnemann begann am Samstag das Konzert des Gitarren-Duos Earp-Witt. Zum siebten Mal gastierten Anja Witt und ihr Ehemann Jonathan Earp in der Kapelle des St.-Marien-Hospitals und boten mit ihren Konzertgitarren den Zuhörern ein fantasievolles Klangerlebnis.

Das Besondere: Die knapp 600 Patienten des Klinikums konnten das Konzert ebenso miterleben, da es per Bild und Ton in die Zimmer übertragen wurde. Zur Begrüßung sagte Krankenhausseelsorger Dr. Hermann Opgen-Rhein: „Wir kommen hierhin, ohne Zweck, ohne Müssen, ohne Pflicht, einfach nur, um uns beschenken zu lassen von der Freude an der Musik und von der hohen Qualität der Musik.“

Angefangen von der Klassik wie die Sonata d-Moll von Bernardo Pasquini über Isaac Albéniz mit seinem Titel „Sevilla“ bis hin zum Pop-Lied „Photograph“ von Ed Sheeran, das nicht nur an Gitarren gespielt, sondern auch gesungen wurde, war das Programm breit gefächert. Als Zugabe präsentierten Anja Witt und Jonathan Earp das Folk-Lied „Who knows where the time goes“ von Sandy Denny und ernteten großes Lob von den dankbaren Zuhörern.

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