Das können Sie am Wochenende unternehmen

Freizeittipps

Der Hochsommer kommt ein bisschen wie der Herbst daher. Bleibt für die vielen Veranstaltungen unter freiem Himmel zu hoffen, dass zumindest der Regen ausbleibt. 40 Jahre Christoph 8, Gemeinde- und Sommerfeste: Wir wünschen gutes Gelingen! Eine Übersicht.

LÜNEN

, 22.08.2014, 12:51 Uhr / Lesedauer: 7 min

Einmal in einen Rettungshubschrauber klettern, ein Feuerwehrauto von innen sehen oder erleben, wie eingeklemmte Personen aus einem Fahrzeug befreit werden - das können Besucher rund um das St.-Marien-Hospital erleben. 

Das hat einen besonderen Grund: Die "Schraube" feiert ihren 40. Geburtstag. Seit 1974 ist Christoph 8 Garant für schnelle Hilfe aus der Luft. Der Rettungshubschrauber ist zwar vor Ort, aber wie immer startklar für den Notfall. Deshalb steht er in einem abgesperrten Bereich oder ist unterwegs. Der ADAC bringt extra einen "Zwilling" mit, in den sich die Besucher auch hineinsetzen dürfen. Eine Hüpfburg für Kinder und Motorräder hat der ADAC ebenfalls dabei.  Die Freiwillige Feuerwehr zeigt um 13.30 und um 15 Uhr bei Rettungsaktionen, wie sie im Notfall mit vielen Helfern zusammenarbeitet. Die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) ist mit einem Schlauchboot und einem Geländefahrzeug vor Ort. Das Technische Hilfswerk (THW) zeigt Übungen und Geräte. Die Polizei bringt ihre Hundestaffel mit. Beim DRK-Rettungsdienst dürfen sich Besucher in einem Rettungswagen umschauen. Wie der DRK-Sanitätsdienst auf einen "Massenunfall mit Verletzten" reagiert, demonstriert er auf dem Gelände und baut dafür eigens ein Behandlungszelt auf. Bei der Feuerwehr können Kinder in Malbüchern malen, für sie gibt es auch einen Bobbycar-Parcours.  Wer sich für moderne Luftrettung über der Nordsee oder in den Bergen interessiert, kann am Notfallmedizin-Symposium von 9.30 bis 12.30 Uhr im Konferenzraum 1 des Klinikums Lünen teilnehmen. Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Wolfram Wilhelm lädt dazu nicht nur Fachpublikum, sondern auch Lüner Bürger ein.Wann? 12-17 UhrWo? Rund um das Klinikum, Altstadtstraße 23Wie teuer? Eintritt frei, Parken ist im Parkhaus am Klinikum am Samstag kostenfrei.  

 

Sommerfeste

Samstag und Sonntag Sommerfest im Mühlenwinkel Sommerfest wird am Wochenende in der Kleingartenanlage Mühlenwinkel gefeiert. Zum Auftakt gibt es am Samstag ein Kinderfest auf der Festwiese. Zur gleichen Zeit findet an der Vereinslaube das Kaffeetrinken statt. Am Kuchenbüfett wird selbst gebackener Kuchen von der Frauengruppe angeboten. Am Abend wird DJ Bernie für Tanz und Stimmung sorgen. Ab 20 Uhr wird der "Rock'n'Roll Club High-Fly" mit seiner Rock'n'Roll- und Akrobatik-Show auftreten. Der zweite Festtage beginnt am Sonntag um 11 Uhr mit einem Frühschoppen. Wann? Samstag ab 15 Uhr, Sonntag ab 11 UhrWo? Kleingartenverein Mühlenwinkel zwischen Schwansbeller Weg und Datteln-Hamm-KanalWie teuer? Eintritt freiSamstagSiedlergemeinschaft In den Telgen Die Siedlergemeinschaft In den Telgen feiert ein Sommerfest. Für die Kinder gibt es ein Glücksrad und ein Kuh-Melken. Im Rahmen der Veranstaltung sollen auch verdiente Mitglieder der Siedlergemeinschaft ausgezeichnet werden.Wann? Ab 15.30 UhrWo? Spielplatz HolunderwegWie teuer? Eintritt frei  

 

8. Ökumenisches Straßenfest

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So war das 7. Ökumenische Straßenfest

40 Gruppen beteiligten sich am Ökumenischen Straßenfest in Wethmar.
17.07.2011
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Die Lüner Schachfreunde stellten sich ebenfalls vor. Viele Interessierte stiegen ein und grübelten über dem Schachbrett.© Foto: Martina Niehaus
So richtig schön kreativ werden konnten die Kinder an den zahlreichen Bastelständen, wie zum Beispiel hier am Knettisch.© Foto: Martina Niehaus
Die kleinen Ballerinas der Balletschule von Soon Ja Thal traten mehrmals auf der Bühne vor dem Johanneshaus auf. Die Kleinen absolvierten ihr Programm mit großer Konzentration und bekamen als Dankeschön eine rote Rose überreicht.© Foto: Martina Niehaus
Die kleinen Ballerinas der Balletschule von Soon Ja Thal traten mehrmals auf der Bühne vor dem Johanneshaus auf. Die Kleinen absolvierten ihr Programm mit großer Konzentration und bekamen als Dankeschön eine rote Rose überreicht.© Foto: Martina Niehaus
Die kleinen Ballerinas der Balletschule von Soon Ja Thal traten mehrmals auf der Bühne vor dem Johanneshaus auf. Die Kleinen absolvierten ihr Programm mit großer Konzentration und bekamen als Dankeschön eine rote Rose überreicht.© Foto: Martina Niehaus
Die kleinen Ballerinas der Balletschule von Soon Ja Thal traten mehrmals auf der Bühne vor dem Johanneshaus auf. Die Kleinen absolvierten ihr Programm mit großer Konzentration und bekamen als Dankeschön eine rote Rose überreicht.© Foto: Martina Niehaus
Mit leckeren Waffeln stärkten sich diese beiden jungen Damen zwischendurch.© Foto: Martina Niehaus
Die Messdiener von St. Gottfried boten selbst gemachte Erdbeermarmelade zum Verkauf an.© Foto: Martina Niehaus
Mit Wasserpistolen spritzen machte den Kindern besonders großen Spaß.© Foto: Martina Niehaus
Frank Grundner (l.) und Pfarrer Ulrich Klink, an der "Wandertorwand" des PGR St. Marien, freuen sich über ein gelungenes Straßenfest.© Foto: Martina Niehaus
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Samstag und Sonntag Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen, alle Verantwortlichen blicken mit Sorge auf den Wetterbericht fürs Wochenende. Das 8. Ökumenische Straßenfest in Wethmar wird rund um die St.-Gottfried-Kirche gefeiert. Das Fest soll den großen Zusammenhalt im Dorf Wethmar dokumentieren. "Boh glaubse - nach oben offen": So das Motto der Veranstaltung, die ein Zeichen gelebter Ökumene setzen will. Die Eröffnung ist am Samstag, 23. August, um 14 Uhr mit einer Familienandacht, mitgestaltet von den Kindertagesstätten St. Gottfried und Johannes der evangelischen Kirchengemeinde im Johannes-Bereich. Pastor Praween und Pfarrer Ulrich Klink übernehmen die geistliche Leitung. Danach geht es los rund um die St.-Gottfried-Kirche und die Straße "Auf dem Sande". Spiel- und Bastelangebote, von Schach über Kinderschminken, Spiegel-Zeichnen, Filzen bis hin zu unterhaltsamen Bühnenauftritten (etwa Kinderballett und Bauchtanz). Die Nachmittagsveranstaltung endet gegen 18.30 Uhr mit der Vorabendmesse. Danach geht es um 20 Uhr mit Live-Musik der Band "Take 9" bis Mitternacht weiter. Am Sonntag, 24. August, geht es um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Kirchplatz St. Gottfried weiter. Danach schließt sich ein Frühschoppen mit Musik an. Ende ist gegen 15 Uhr.Wann? Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ab 10 UhrWo? Rund um die Kirche St. Gottfried, Auf dem SandeWie teuer? Eintritt frei  

Konzerte

"Ausgerechnet Fritz Beda oder von Schlagern und Schlägern" lautet das Motto des Konzertes. Zu hören sind Lieder des populären Texters Fritz Beda - sowohl aus den 20er-Jahren als auch aus seiner Zeit im Konzentrationslager, in dem die Nazis den jüdischen Künstler 1942 erschlugen. Der Heuler-Projektchor (Leitung und Komposition Richard Fehling), Georg Poplutz (Tenor), Karin Becker (Klavier) und das Beda-Kammerorchester gestalten das Konzert. "Ausgerechnet Bananen", sein Erfolgstitel aus den 20er-Jahren wurde zuletzt als ironischer Kommentar zur deutschen Einheit hervorgekramt und Verliebte haben seit eh und je ihr "Herz in Heidelberg verloren". Das Verschwinden seines Andenkens hat wohl mit dem letzten, dunklen Kapitel seines Lebens während der Nazi-Zeit zu tun. Chorleiter und Komponist Reinhard Fehling hat diesen poetischen Schatz gehoben und in Lieder verwandelt. Die Mitwirkenden werden dafür sorgen, dass in Bedas bekanntesten Liedern das Flair der goldenen und wilden 20er-Jahre des vorigen Jahrhunderts aufersteht und seine bisher unbekannte Seite erstmals gerecht gewürdigt wird.

18 Uhr

Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Holtgrevenstraße

10 Euro

Der Verein der Freunde und Förderer der Kirchenmusik Lünen St. Marien wurde 1998 gegründet. Er zeichnet für die Realisierung zahlreicher Konzerte in der Pfarrkirche St. Marien verantwortlich. Zu den besonderen Angeboten, die weit über Lünens Grenzen Aufmerksamkeit finden, gehören die Konzerte des

. Den Auftakt machen Burghard Corbach (Saxophon) und Anne Roosmann (Orgel). Die langjährige Organistin verabschiedet sich mit dieser Konzertreihe aus Lünen. Sie wechselt mit ihrer Familie ins Erzbistum Freiburg, um sich dort neuen Herausforderungen zu stellen.

Ab 17 Uhr

Pfarrkirche St. Marien, St.-Marien-Kirchplatz

Eintritt frei, es wird um eine Spende gebeten   Kino

Zehn Jahre sind vergangen, seitdem die Affen ihre Freiheit erkämpft haben und die Menschen durch einen Virus dezimiert wurden. Die Welt, wie sie sie kannten, ist beinahe vollständig zerstört. Als im Rückzugsgebiet der hochintelligenten Tiere die beiden Spezies aufeinandertreffen, nähern sie sich zunächst vorsichtig an...

  Kopiert von kritiken.de: "Planet der Affen: Revolution ist die Fortsetzung zu Planet der Affen: Prevolution und beginnt 15 Jahre nachdem ein gefährliches Virus, das Affen zu starker Intelligenz verholfen hat, für den Menschen jedoch tödlich ist, ausgebrochen ist. Nun kommt es zur Entscheidung, welche Spezies Herr über die Erde wird: Mensch oder Affe." Quelle: http://www.kritiken.de/filmkritik/dawn-of-the-planet-of-the-apes-24329.html | Visit us on Facebook: fb/kritiken.de

(ab 12 Jahre): 16.15, 19.15, 23.50 Uhr

(ab 12 Jahre): 17.40, 19.30, 21.30,23.30 Uhr

(ab 6 Jahre): 14, 16.20, 18.50 Uhr

(keine Altersbegrenzung/

): 14 Uhr

(keine Altersbegrenzung/Digital): 15.45 Uhr

(ab 16 Jahre): 16.40, 21.10, 23.50 Uhr

(keine Altersbegrenzung/

): 18.20 Uhr

(keine Altersbegrenzung/Digital): 14 Uhr

(ab 12 Jahre/

): 18.15, 21, 23.45 Uhr

(ab 12 Jahre/Digital): 14 Uhr

(ab 16 Jahre): 23.30 Uhr

(ab 12 Jahre): 21.20 Uhr

(ab 12 Jahre/

): 20.40 Uhr

(ab 6 Jahre/

): 14 Uhr

(ab 6 Jahre/Digital): 16.10 Uhr

(ab 12 Jahre): 11.50, 16.15, 19.15, 23.50 Uhr

(ab 12 Jahre): 17.40, 19.30, 21.30, 23.30 Uhr

(ab 6 Jahre): 11.30, 14, 16.20, 18.50 Uhr

(keine Altersbegrenzung/

): 14 Uhr

(keine Altersbegrenzung/Digital): 12, 15.45 Uhr

(ab 16 Jahre): 16.40, 21.10, 23.50 Uhr

(keine Altersbegrenzung): 12.10 Uhr

(keine Altersbegrenzung/

): 18.20 Uhr

(keine Altersbegrenzung/Digital): 14 Uhr

(ab 12 Jahre/

): 18.15, 21, 23.45 Uhr

(ab 12 Jahre/Digital): 14 Uhr

(ab 16 Jahre): 23.30 Uhr

(ab 12 Jahre): 21.20 Uhr

(ab 12 Jahre/

): 14 Uhr

(ab 6 Jahre/

): 14 Uhr

(ab 6 Jahre/Digital): 11.40, 16.10 Uhr

(ab 12 Jahre): 10, 16.15, 19.15 Uhr

(ab 12 Jahre): 17.40, 19.30, 21.30 Uhr

(ab 6 Jahre): 11.30, 14, 16.20, 18.50 Uhr

(keine Altersbegrenzung/

): 10.10, 14 Uhr

(keine Altersbegrenzung/Digital): 12, 15.45 Uhr

(ab 16 Jahre): 16.40, 21.10 Uhr

(keine Altersbegrenzung): 10 Uhr

(keine Altersbegrenzung): 12.10 Uhr

(keine Altersbegrenzung/

): 18.20 Uhr

(keine Altersbegrenzung/Digital): 11.50, 14 Uhr

(ab 12 Jahre/

): 18.15, 21 Uhr

(ab 12 Jahre/Digital): 14 Uhr

(ab 12 Jahre): 21.20 Uhr

(ab 12 Jahre/

): 20.40 Uhr

(keine Altersbegrenzung): 10 Uhr

(ab 6 Jahre/

): 14 Uhr

(ab 6 Jahre/Digital): 11.40, 16.10 Uhr   Bäder

 

Am Freibad 12: 6.30-10 und 15-19.30 Uhr. Letzter Badetag der Saison 2014.

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Das Freibad Lünen-Brambauer

Das Freibad in Lünen-Brambauer, Am Freibad 12. In privater Trägerschaft wird es gemeinsam mit dem Förderverein Freibad Brambauer geführt und unterstützt.
02.07.2013
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Das Freibad Brambauer.© Foto: Günther Goldstein
Das Freibad Brambauer.© Foto: Günther Goldstein
Das Freibad Brambauer.© Foto: Günther Goldstein
Das Freibad Brambauer.© Foto: Günther Goldstein
Das Freibad Brambauer.© Foto: Günther Goldstein
Das Freibad Brambauer.© Foto: Günther Goldstein
Das Freibad Brambauer.© Foto: Günther Goldstein
Das Freibad Brambauer.© Foto: Günther Goldstein
Das Freibad Brambauer.© Foto: Günther Goldstein
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Bergstraße 72a: 10-17 Uhr

Konrad-Adenauer-Straße 28: 6.15 bis 19.45 Uhr

Bergstraße 72a: 10-17 Uhr

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Das Freibad Lünen-Gahmen

Das Freibad in Lünen-Gahmen. Der Schwimmverein Lünen 08 betreibt die Anlage an der Bergstraße 72a.
02.07.2013
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Das Freibad Lünen-Gahmen an der Bergstraße 72.© Foto: Günther Goldstin
Das Freibad Lünen-Gahmen an der Bergstraße 72.© Foto: Günther Goldstin
Das Freibad Lünen-Gahmen an der Bergstraße 72.© Foto: Günther Goldstin
Das Freibad Lünen-Gahmen an der Bergstraße 72.© Foto: Günther Goldstin
Das Freibad Lünen-Gahmen an der Bergstraße 72.© Foto: Günther Goldstin
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Konrad-Adenauer-Straße 28: 6.15 bis 18.45 Uhr

Bergstraße 72a: 10-17 Uhr

: Konrad-Adenauer-Straße 28: 6.15-18.45 Uhr     Ausstellungen

Münsterstraße 290: 11-19 Uhr Dauerausstellung und Skulpturengarten

Schwansbeller Weg 32: 14-18 Uhr Dauerausstellung und Jahresausstellung "Front und Heimatfront - Lünen im 1. Weltkrieg", Eintritt 1 Euro, Kinder bis 15 Jahre frei

Schlossberg: 10-17 Uhr Ausstellung "Wider Napoleon!", Eintritt 4 Euro

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So sieht die Napoleon-Ausstellung in Cappenberg aus

Bis zum 21. September 2014 geht noch die Ausstellung "Wider Napoleon" auf Schloss Cappenberg in Selm. In unserer Fotostrecke geben wir einen Einblick, was die Besucher der Ausstellung erwartet.
20.06.2014
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Wider Napoleon. Das war auch das Motto des Freiherrn vom Stein. Nach seiner Entlassung aus dem preußischen Staatsdienst 1808 engagiert sich der Freiherr vom Stein mit großer Energie für den Kampf gegen Napoleon. Stein wurde als Feind Frankreichs steckbrieflich gesucht, konnte aber rechtzeitig fliehen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Schlacht bei Waterloo 1815, wie Friedrich Kaiser sie gemalt hat. Das Gemälde hängt eigentlich im Dreiländermuseum in Lörrach. Für die Ausstellung "Wider Napoleon" wurde es aber nach Cappenberg ausgeliehen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Am 2. Dezember 1804 hat die feierliche Krönung Napoleon Bonapartes und seiner Ehefrau Josephine in der Kathedrale Notre-Dame in Paris stattgefunden.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Napoleon hat versucht, aus den Völkern Europas eine gemeinsame Streitmacht zu schaffen. Die Herkunft ist an den unterschiedlichen Uniformen abzulesen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Tausende von Soldaten zogen für Napoleon in den Krieg. Die Ausstellung versucht in der Masse einen Blick auf Einzelschicksale zu werfen. Wenn jemand überhaupt den verheerenden Russlandfeldzug überlebte, mag er so zurückgekehrt sein.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Während der sogenannten Befreiungskriege kam erstmals der Gedanke auf, für das Vaterland zu kämpfen und nicht nur für einen Herrscher. Davon zeugen die Tafeln zum Gedenken an die Gefallenen, die zu dieser Zeit aufkamen. Auch in der Werner Kirche St. Christophorus wurde 1816 - nachdem Napoleon das zweite Mal in die Verbannung geschickt worden war - eine Gedächtnistafel mit den Namen der Gefallenen aufgestellt.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
In Waterloo kämpften die alliierten Truppen unter General Wellington und die mit ihnen verbündeten Preußen unter Gebhardt Leberecht von Blücher gegen die Franzosen und schlugen sie vernichtend. Sie beendeten Napoleons Herrschaft der "100 Tage" und damit das Erste Französische Kaiserreich. Napoleon wurde auf St. Helena im Atlantik verbannt.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Als Napoleon nach seinem verheerenden Winterfeldzug 1812/13 erneut Rekruten ausheben wollte, tauchten nicht nur junge Männer unter, sondern es kam zu regelrechten Aufständen. Das Zentrum lag allerdings nicht im Ruhr-, sondern im Rheindepertement. Die Franzosen gingen mit Brutalität gegen die Afständischen vor. Davon zeugt auch diese Tuschezeichnung. Sie zeigt die Erschießung des Webers Mertens in Elberfeld.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Während seiner gesamten Herrschaftszeit von 1806 bis 1813 hat Napoleon das Ruhrdepertement, das ihm direkt unterstellt war, nur einmal besucht: am 3. November 1811. Diese Lithografie zeigt den Besuch in Düsseldorf.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Eine von Napoleons größten Errungenschaften wurde der Code Civil, ein Bürgerliches Gesetzbuch. Bis heute ist es die Grundlage der französischen Rechtsprechung. Am 21. März 1804 wurde der Code Civil eingeführt. 2281 Artikel kamen in ihm zusammen. Es wurde das fortschrittlichste Gesetzbuch seiner Zeit. Als Bürgerliches Gesetzbuch handelt der Code Civil vom Zivilrecht, also nicht vom Strafrecht, sondern vom Privatrecht. Als wichtige Grundsätze wurden im Code Civil die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz, Freiheit für alle und der Schutz des privaten Eigentums festgeschrieben.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wechselte dieStadt Werne mehrere Male ihren Landesherrn. 1802 wurde die zuvor dem Fürstbischof von Münster unterstellte Stadt preußisch. 1806 eroberte Napoleon das preußische Wetfalen, und Werne wurde eine Cantonstadt des Arondissements Dortmund im Ruhrdepartement im Großherzogtum Berg.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
An der Spitze des Departements stand der Präfekt Gisbert von Romberg (hier seine Unterschrift). Er handelt auf der einen Seite loyal gegenüber der französischen Herrschaft, schützt auf der anderen Seite Unterpräfekten und Bürgermeister, die aus ihrer propreußischen Haltung oft keinen Hehl machen und zumeist auch schon zu preußischer Zeit ihr Amt inne hatten.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Der Präfekt Gisbert von Romberg hat sich auch selbst mit Anweisungen an den Werner Magistrat gewandt.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Büste des Freiherrn vom Stein steht in seinem Sterbezimmer im Obergeschoss des Schlosses Cappenberg. Nach dem Sieg über Napoleon war ihm sein privates Eigentum - Schloss und Liegenschaften in Nassau - zurückerstattet worden.Vom Stein wollte aber lieber in Westfalen leben. Er tauschte seinen Besitz in Posen, das Gut Birnbaum, gegen das ehemalige Prämonstratenserkloster Cappenberg, das in preußischem Saatsbesitz war. 1816 zog er in Cappenberg ein.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Anweisungen an die Beamten in Werne sind eindeutig: Steckbrief schreiben, verteilen, suchen, arrestieren, zurückbringen - und das umgehend. Napoleon braucht jeden Soldaten.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Nicht nur die Männer, die sich dem Kriegsdienst entziehen oder desertieren, haften, sondern auch jeder, der sie versteckt.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die fanrösischen Herrscher weisen auf die "Unterthanenpflicht" der Bürger hin. Allerdings fühlen sich nur wenige wirklich als Unterthanen des französischen Kaisers, sie empfinden ihn eher als Besatzer.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Schrecken des Krieges im Zeichen Napoleons haben die Menschen im 19. Jahrhunderts überall in Europa erlebt. Francisco de Goya hat der in Zeichnungen festgehalten, welche Grausamkeiten Soldaten und Zivilisten erlebten. Damit werden die Besucher der Ausstellung in Cappenberg konfrontiert.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Knochensäge und anderes Amputationsbesteck erinnern an die Grausamkeiten, die die Soldaten auf dem Schlachtfeld erlebten.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Napoleos Herrschaft in Werne dauerte von 1806 bis 1813. Die Stadt war während dieser Zeit dem Ruhrdepertement eingegliedert.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Diese Unterschrift war in Europa bindend: Napoleon. Vor 1815 hatte der Korse aber schriftlich keine Leitlinien zu seiner Europa-Politik verfasst.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Den Schatten, den Napoleon auf die Geschichte des Rurdepertements wirft, können die Besucher der Cappenberger Ausstellung erleben. Sie sehen aber auch die lichten Seiten der französischen Herrschaft: die Bauernbefreiung und die Gewerbefreizeit zum Beispiel.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Napoleon Bonaparte im Kröningsornat als Kaiser. Ihm war das Ruhrdepertement direkt unterstellt.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Wernes Museumsleiterin Heidelore Fertig-Möller in der Cappenberger Ausstellung. Auch wenn sie eher klein und unspektakulär wirken: Die Deserteur-Briefe aus dem Werner Museum spielen eine zentrale Rolle in der Ausstellung. Sie illustrieren die Not der einzelnen Familien.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Mit solchen Briefen haben die Werner Verwaltungsmitarbeiter Deserteure gesucht. Ihnen drohte nicht die Erschießung, sondern der Transport an die Front - und damit in den meisten Fällen ebenfalls der sichere Tod.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Der Code Civil galt nicht nur in Frankreich, sondern zwischen 1807 und dem Ende von Napoleons Herrschaft (1814) auch in den von Frankreich abhängigen Staaten. Dazu gehörten die Niederlande, Italien, das Königreich Westphalen oder die besetzten Gebiete links des Rheins - und damit auch das Ruhrdepertement im Großherzogtum, zu dem Werne zählte.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Vermutlich sind 4700 der 5000 bergischen Soldaten und Offiziere in den sechs Jahren der französischen Herrschaft um Leben gekommen, wie die die Forschungsgruppe um Eckhard Trox vermutet.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Diese Büste Napoleons zeigt den französischen Kaiser in der Pose eines römischen Kaisers der Antike.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Qaudriga hatte Napoleon nach Paris schaffen lassen. 1814 kehrte sie in einem Triumphzug zurück. Er führte auch durch Kamen und Hamm - und damit nahe an Werne vorbei.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Ausstellung im nahen Cappenberg haben schon viele Werner besucht.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
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Roggenmarkt 15-17: 11-18 Uhr Ausstellung mit Arbeiten von Renate Croissier, Edgar Hüls und René Schuster

10-18 Uhr Ausstellung "August 2014" zur Erinnerung an den Beginn des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren

Verwaltungsgebäude, Lange Straße: 7.30-13 Uhr Ausstellung des Photoclubs Lünen mit Fotos aus dem ehemaligen Hertie-Gebäude

Münsterstraße 290: 11-19 Uhr Dauerausstellung und Skulpturengarten

Schwansbeller Weg 32: 13-18 Uhr Dauerausstellung und Jahresausstellung "Front und Heimatfront - Lünen im 1. Weltkrieg", Eintritt 1 Euro, Kinder bis 15 Jahre frei

Schlossberg: 10-17 Uhr Ausstellung "Wider Napoleon!", Eintritt 4 Euro

Roggenmarkt 15-17: 11-16 Uhr Ausstellung mit Arbeiten von Renate Croissier, Edgar Hüls und René Schuster

10-13 Uhr Letzter Tag der Ausstellung "August 2014" zur Erinnerung an den Beginn des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren

Münsterstraße 290: 11-19 Uhr Eröffnung der Ausstellung aus Anlass von 30 Jahren Galerietätigkeit der Eheleute Anders

Schwansbeller Weg 32: 13-18 Uhr Dauerausstellung und Jahresausstellung "Front und Heimatfront - Lünen im 1. Weltkrieg", Eintritt 1 Euro, Kinder bis 15 Jahre frei

Schlossberg: 10-17 Uhr Ausstellung "Wider Napoleon!", Öffentliche Führungen um 11.30 und 14.30 Uhr, Eintritt 4 Euro   Skater-Wettbewerb

Sonntag Das Lüner Streetwork-Team plant einen neuen Anlauf für den "TP-Contest", dem Wettbewerb für Skateboarder, Scooter und BMX-Fahrer: Die Streetworker und die an der Organisation beteiligten Jugendlichen hoffen nach den im Mai und Juni wegen Dauerregens abgesagten Terminen nun auf mehr Glück mit dem Wetter und möglichst viele Zuschauer. Wie im vergangenen Jahr ist der Wettbewerb für drei Szenen ausgerichtet:

  • Von 11 bis 14 Uhr findet der Contest für die Scooter-/Kickboard-Fahrer statt.
  • Von 14 bis 17 Uhr zeigen die BMX-Fahrer ihr akrobatisches Können. Bei den Scooter- und BMX-Fahrern werden neben dem normalen Contest im Park auch eine Best-Trick-Wertung prämiert.
  • Ab 17 Uhr findet der Wettbewerb für die Skateboard-Fahrer statt. Die Skateboarder treten in den Disziplinen "Park", "Miniramp" und "Game of Skate" an.

Für die Zuschauer wird es Sitzgelegenheiten und die Möglichkeit geben, zu fairen Preisen Getränke und Bratwürstchen zu erwerben. Die Unternehmen "scooter-kickboard.de" (Scooter), "Rollhouse Werne", "FUA Industries Undead Limited" (Skateboard) sowie "The Local Face Shop" (bmxer.der) unterstützen die Veranstaltung mit szenetypischen Sachpreisen.Wann? Ab 11 UhrWo? Skater-Anlage auf dem Theater-Parkplatz, StadttorstraßeWie teuer? Für Zuschauer kostenfrei, Teilnehmer zahlen zwischen 3 und 5 Euro  

 

Radtour auf den Spuren der Geschichte

Sonntag Ein Stück Zeitgeschichte beleuchten die Lüner Stadtführer bei zwei geführten Radtouren. Am Sonntag findet die erste von insgesamt zwei geführten Radtouren zum Thema "100 Jahre Erster Weltkrieg" statt. Gästeführer Jürgen Schnabel führt Interessierte durch ein Stück Zeitgeschichte. Im Vordergrund stehen dabei die Geschehnisse in Lünen während des ersten Weltkriegs. Viele Denk- und Mahnmale im Stadtraum gedenken dieser Zeit. Jürgen Schnabel geht diesen bei seinem Rundkurs auf den Grund und erläutert ihre historischen Bedeutungen. Die Tour beginnt in der Stadtmitte und führt über Brambauer, Lünen-Süd, Niederaden und Beckinghausen. Standorte wie der "Segnende Christus" St. Marien oder der alte Friedhof Brambauer mit einer Vielzahl von Denkmälern sowie der Gedenkstein im Südpark sollen Ziele der Tour sein. Warum steht das Denkmal der katholischen Kirchengemeinde Altlünen auf dem Gebiet der politischen Gemeinde Lünen? Diese und weitere spannende Fragen beantwortet Jürgen Schnabel dabei auf seiner Tour durch das Stadtgebiet. Der zweite Teil der Thementour findet am Sonntag, 7. September, statt. Die Radtour wird von Gästeführerin Doris Potjans geführt und hat Nordlünen zum Schwerpunkt. Wann? Ab 11 UhrWo? Start am Rathaus, Willy-Brandt-PlatzWie teuer? 8 Euro, Kinder bis 15 Jahren frei  

 

Und sonst?

Willy-Brandt-Platz: 8 bis 12.30 Uhr Wochenmarkt

Willy-Brandt-Platz 9-14 Uhr: Viktualienmarkt

Eine ornithologische Wanderung mit Karl-Heinz Kühnapfel führt entlang des Naturschutzgebiets "In der Laake" zum Datteln-Hamm-Kanal und zur Kläranlage Lünen-Schwansbell mit dem Seseke-Altarm. Mit etwas Glück kann hier der Eisvogel beobachtet werden. Wasservögel werden anschließend am Horstmarer See vorgestellt. Ferngläser und Vogelbestimmungsbücher, falls vorhanden, sollten mitgebracht werden. Die Veranstaltung wird vom Naturschutzbund organisiert.

Ab 9 Uhr

Kreuzung B 61/Zwolle Allee, Brückenstraße

2 Euro für Nicht-Nabu-Mitglieder

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