Das Lüner Neujahrsbaby 2016 heißt Elyesâ

St.-Marien-Hospital

Elyesâ heißt das Lüner Neujahrsbaby 2016. Am 1. Januar um 17.13 Uhr erblickte der Junge das Licht der Welt im St.-Marien-Hospital, wo auch schon sein Vater geboren wurde. Dabei hatten seine Eltern eigentlich noch nicht mit dem Nachwuchs gerechnet und sich eher auf eine Silvesterparty eingestellt.

LÜNEN

, 03.01.2016, 14:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Elyesâ heißt das Neujahrsbaby von G?ülnihal (r.) und Muhammed Emin Eminoglu.

Elyesâ heißt das Neujahrsbaby von G?ülnihal (r.) und Muhammed Emin Eminoglu.

Gülnihal und Muhammed Emin Eminoglu sind überglücklich. Eigentlich sollte ihr Baby erst am 6. Januar zur Welt kommen, so der errechnete Termin. Also noch genug Zeit für eine Silvesterparty. Aber es sollte anders kommen. „So gesehen, war es eine Überraschung“, meint der stolze Vater.

Vor 34 Jahren an gleicher Stelle geboren

Vor 34 Jahren wurde er selbst im St.-Marien-Hospital geboren und ist überzeugt von der guten Betreuung im Lüner Klinikum. Bereits bei der Voruntersuchung einen Tag vor Silvester kündigte sich die bevorstehende Geburt von Elyesâ an. „Um 10 Uhr haben die Wehen bei meiner Frau angefangen“, berichtet der Vater.

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Muhammed Emin war bei der Geburt seines Sohnes (Gewicht: 3300 Gramm, Größe: 52 cm) dabei und hat seiner Frau die Hand gehalten. „Die Hebammen, die Ärztin und die Helferinnen sind sehr nett gewesen und haben uns Mut gemacht“, betont der Papa.

Mutter: "Ich bin so glücklich!"

„Alles ist super – ich bin so glücklich!“, sagt Gülnihal Eminoglu (26) und bedankt sich herzlich beim hilfsbereiten Team der Geburtsklinik. Neben der Hebamme Regina Meier waren auch die Fachärztin Sabine Sevinchan und die Hebammen-Schülerin Sonja Morawitzky bei der komplikationslosen Geburt im Einsatz. „Es ist wirklich ein sehr stolzes Gefühl“, freut sich Melik Cagman, die als Schwiegermutter vor zwei Wochen extra aus der Türkei angereist war, um nach der Geburt ihren Enkel in den Arm zu nehmen.

Hintergrund
Im vergangenen Jahr wurden im St.-Marien-Hospital – erstmals nach Jahren – wieder über 800 Kinder geboren, konkret 806.
Werdende Eltern werden im Klinikum auf die Möglichkeit einer freiwilligen Nabelschnurblutspende aufmerksam gemacht. So kooperiert die Lüner Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe mit der Nabelschnurblutbank der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität. Kranken Kindern kann durch Nabelblut-Stammzellen unter Umständen das Leben gerettet werden. 

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