Das passiert derzeit am Freibad Cappenberger See

Abriss, Dachschaden, Neubau

Auch wenn das Wetter in dieser Woche schön war, ist an Freibadbesuche natürlich noch nicht zu denken. Am Freibad Cappenberger See in Lünen laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison allerdings auf Hochtouren. Ein Abriss, ein Neubau - im Bad passiert einiges, auch wenn es derzeit an eine Baustelle erinnert.

LÜNEN/WETHMAR

, 18.03.2017, 13:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bauzaun und Gerüst weisen das Freibad Cappenberger See in Lünen als Baustelle aus. Laut der Bädergesellschaft passieren dort einige Dinge: 

  • Ein Gebäudeteil rechts neben dem Eingangsbereich wurde abgerissen. Feuchtigkeit habe dort zu Schimmelbildung geführt, zudem hätte das Dach neu gedeckt werden müssen. Daher habe man sich zum Abriss entschlossen, da die Lagerfläche dort ohnehin nicht mehr benötigt werde.
  • Links vom Eingang wird das Dach über den Umkleideräumen saniert. Die Bädergesellschaft beziffert die Kosten für die Maßnahmen auf circa 100.000 Euro.
  • Parallel dazu liefen nun langsam die Arbeiten zur sogenannten Auswinterung der Anlage an, wie Beckenreinigung, Grünflächenpflege und Überprüfung der Technik, „um das Freibad zum Saisonstart betriebsfertig zu haben“, so die Bädergesellschaft.

Neues Vereinsheim soll nebenan entstehen 

Unmittelbar neben dem Freibad wird demnächst neu gebaut. Der Schwimmverein Lünen (SVL) 08 hat vor wenigen Tagen bei der Stadt den Bauantrag für sein geplantes Vereinsheim eingereicht. „Er wird jetzt von der Verwaltung geprüft“, teilte die Pressestelle der Stadt mit.

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„Sobald der Antrag genehmigt ist, können wir beginnen“, sagte auf Anfrage Jürgen Resch, 2. Vorsitzender des SVL. Wie berichtet, will der Verein auf einer von der Bädergesellschaft gepachteten, 3500 qm großen Fläche neben dem Freibadgebäude bauen und möglichst bis Ende 2017 fertig sein. Bereits Anfang des Jahres war das Grundstück gerodet worden.

Investition von 600.000 Euro

In das Vereinsheim, unter anderem mit Tagungsstätte, Jugendraum, Kraftraum und Sauna, investiert der Verein die 600.000 Euro, die er als Entschädigung von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung erhält. Weil der Datteln-Hamm-Kanal verbreitert wird, muss der SVL bekanntlich seinen bisherigen Standort einschließlich des von ihm betriebenen Freibades Gahmen aufgeben.

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In der Sommersaison 2017 wird das Freibad Gahmen aber nochmals öffnen, hatte SVL-Vorsitzender Franz-Josef Richter bereits im Dezember 2016 betont. Wohl zum letzten Mal.

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