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Davor warnt die Lüner Verbraucherzentrale

8164 Mal haben sich 2013 Ratsuchende an die Verbraucherzentrale in Lünen gewandt. Bei fast jeder fünften Anfrage (19 Prozent) ging es um das Thema Telefon und Internet. Welche Fälle die Verbraucherzentrale noch beschäftigen, sehen Sie hier.
24.06.2014
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Viele Fälle von Abzocke: Auch 2013 sind Lüner Verbraucher wieder auf zweifelhafte Maschen unseriöser Firmen hereingefallen. Neben vertrauensseligen Senioren hatten unseriöse Firmen sich als Zielgruppe für ihre Gaunereien auch viele finanziell Schwache ausgeguckt. Diesen boten windige Firmen beispielsweise zum Schein Hilfestellungen an, um dann hohe Bearbeitungsentgelte zu kassieren.© Foto: dpa
Neben der Abzocke am Telefon gibt es auch die "klassische" Variante an der Haustür noch immer, wie Pia Melchert, Beraterin bei der Lüner Verbraucherzentrale, schildert. Sie nennt das Beispiel einer alten Dame, der an der Haustür eine spezielle, mit Silber beschichtete Matratze aufgeschwatzt wurde - für deutlich über 1000 Euro. Noch am selben Tag standen zwei Lieferanten mit der Matratze vor der Tür. Weil die Frau aus Angst die Tür nicht öffnete, hätten die Händler sie zwei Stunden lang klingelnd und anrufend geradezu terrorisiert. Am nächsten Tag wandte sich die Frau an die Verbraucherzentrale.© Foto: dpa
Zu schaffen machten Ratsuchenden sogenannte Phishing-Mails: T-Online- und Amazon-Kunden, Inhaber einer Master Card oder Nutzer von Pay-Pal-Konten hätten "zuhauf E-Mails erhalten, die angeblich von ihrem Anbieter stammten und die mit fadenscheinigem Inhalt geheime Zugangsdaten abfischen wollten", berichten die Mitarbeiter der Verbraucherzentrale. Beinahe täglich würden sich Leute deswegen an die Verbraucherzentrale in Lünen wenden, sagt Leiterin Jutta Gülzow.© Foto: dpa
Die Maschen der Betrüger sind meist ähnlich: Sie versuchen mit angeblichen Sperrungen, Einschränkungen, Unregelmäßigkeiten oder Fremdzugriffen Panik zu schüren und zur Preisgabe der Daten zu verleiten. Wer solch eine E-Mail öffnet, läuft Gefahr, sich eine schädliche Software auf den Computer zu laden, die persönliche Daten ausliest. Die Betrüger nutzten vor allem die Zeit im Vorfeld der SEPA-Umstellung bei Bankkonten für ihre Zwecke aus.© Foto: dpa
Die Novelle des Telekommunikationsgesetzes hat Preisansagen bei Call-by-Call-Gesprächen verpflichtend gemacht und kostenpflichtige Warteschleifen drastisch eingeschränkt. Auch für die Portierung des Telefonanschlusses beim Umzug wurde ein Zeitfenster von einem Tag vorgegeben. Ungeachtet dieser Verbesserungen gab es auch 2013 im Telekommunikationsmarkt noch reichlich Stolperfallen. Mal schoben sich die Anbieter gegenseitig die Verantwortung für die tote Leitung zu, mal wurden Preise nicht deutlich genug angesagt.© Foto: dpa
Nach vermeintlich unverbindlichen Beratungsgesprächen in Telefonläden erhielten Kunden plötzlich Auftragsbestätigungen über neue Telefon-Komplettpakete - mit zusätzlichen Kosten inklusive. Telefon- und Internetanbieter locken mit Werbeversprechen, Kunden finden sich oft nur schwer im Dickicht der der Tarife zurecht.© Foto: dpa
Die Verbraucherzentrale Lünen warnt mit erhobenem Finger und gibt Verbrauchern grünes Licht: Leiterin Jutta Gülzow (2.v.l.) und Beraterin Pia Melchert haben den Jahresbericht vorgestellt. Für die Stadt hörte der stellvertretende Bürgermeister Michael Haustein (2.v.r.) zu, als Gast kam SPD-Bundestagsabgeordneter Michael Thews.© Foto: Michael Schnitzler
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