Dekra plant neue Station in Lünen

Bauantrag gestellt

Der Bauantrag ist gestellt. Im Herbst soll an der Borker Straße in Nordlünen eine Station der Dekra eröffnen. Das Unternehmen hatte Lünen schon länger auf der Karte.

Nordlünen

, 07.03.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf diesem Grundstück an der Borker Straße baut die Dekra. Im Herbst will man die Station eröffnen.

Auf diesem Grundstück an der Borker Straße baut die Dekra. Im Herbst will man die Station eröffnen. © Beate Rottgardt

Seit fast 100 Jahren gibt es die Dekra schon. Jetzt will der Deutsche Kraftfahrzeug-Überwachungsverein zu den 150 Standorten in Deutschland einen in Lünen hinzufügen.

„Der Bauantrag bei der Stadt Lünen ist gestellt“, sagt Jens Vieting, Niederlassungsleiter der Dekra in Dortmund auf Anfrage. Er hofft, die notwendigen Genehmigungen im April zu bekommen. „Danach beginnen die Bauarbeiten, die etwa sechs Monate dauern. Im Herbst wollen wir eröffnen.“

1000 Quadratmeter großes Grundstück

Die Dekra hat sich für ein Grundstück in Nordlünen, an der Borker Straße entschieden. Geplant sind auf dem 1000 Quadratmeter großen Grundstück zwei Prüfstraßen und ein Büro. Auf den Prüfstraßen sollen Autos und Fahrzeuge bis zur Größe eines Transporters untersucht werden.

„Wir haben einen Standort in verkehrsgünstiger Lage gesucht, den man gut erreichen kann, bei dem aber kaum Gefahr besteht, dass sich der Verkehr vor der Einfahrt drubbelt“, so Vieting.

Immer interessiert an einem Standort in Lünen

An der Borker Straße fanden die Verantwortlichen das richtige Grundstück. Gut erreichbar aus Richtung Innenstadt, aber auch von den Baugebieten des Lüner Nordens und von Autofahrern aus Selm und Bork. Vieting: „Wir waren immer interessiert daran, eine Station in Lünen zu eröffnen, weil es ja eine größere Stadt ist und wir in Lünen Potential sehen“, so Vieting.

Drei Mitarbeiter werden in der neuen Station arbeiten. Angeboten werden Dienstleitungen wie Gutachten, Schadensgutachten, Gebrauchtwagen-Bewertungen, Änderungs-Abnahmen und natürlich die Hauptuntersuchungen.

Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht

„Wir arbeiten mit der Verkehrswacht zusammen und werden das auch in Lünen tun“, sagt Jens Vieting. Bei der Aktion „Toter Winkel“ sollen Grundschüler lernen, wie schnell Lkw-Fahrer sie übersehen können und wie gefährlich der tote Winkel ist.

Schon bevor die Dekra in Lünen ihre Station eröffnet, gibt es eine Aktion in der Lippestadt. Am 5. April wird an einer Grundschule eine Info-Aktion zum Toten Winkel durchgeführt.

  • Die Historie von Dekra beginnt im Jahr 1925 – dem Gründungsjahr des Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungs-Vereins. Was mit dem Automobil startete, umfasst heute eine Vielzahl an sicherheitsrelevanten Dienstleistungen.
  • Der Konzern befasst sich schwerpunktmäßig mit der Prüfung von Kraftfahrzeugen und technischen Anlagen.
  • Nach eigenen Angaben ist die Dekra mit mehr als 44.000 Mitarbeitern Marktführer in Europa.
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