Der Träger für die neue Kita in Lünen-Süd steht jetzt fest

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Alle in Lünen ansässigen Träger von Kitas wurden gefragt, drei von ihnen bekundeten Interesse: Jetzt steht fest, welche Organisation Träger der geplanten Kita in Lünen-Süd wird.

Lünen-Süd

, 24.11.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

An der Bahnstraße/Dammwiese entsteht eine neue Kindertageseinrichtung (Kita). Jetzt steht auch fest, welcher Träger für die Kita verantwortlich sein wird. Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses folgten am Dienstagabend (19.11.) einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung.

Mit der örtlichen Situation in Lünen-Süd auseinandergesetzt

Die Johanniter Unfallhilfe wird damit eine zweite Kita in Lünen leiten. „In ihrer Konzeption haben sich die Verantwortlichen der Johanniter Unfallhilfe mit der örtlichen Situation in Lünen-Süd auseinandergesetzt“, so Kornelia Müller, bei der Stadt zuständig für die Kindertagesbetreuung.

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In Lünen betreibt der Träger schon die Kita Tabaluga an der Schulz-Gahmen-Straße im Osterfeld. „Mit der Entscheidung erweitern wir die Trägervielfalt in Lünen-Süd.“ Zudem gebe man den Johannitern die Möglichkeit, sich vor Ort in Lünen zu verbreiten und zu verstärken.

Alle ansässigen Kita-Träger angeschrieben

Beim sogenannten Interessebekundungsverfahren für die Trägerschaft waren Anfang August von der Stadt alle in Lünen ansässigen Träger angeschrieben worden.

Drei hatten bis zum Meldeschluss am 15. September ihr Interesse bekundet: Neben der Johanniter Unfallhilfe auch die DRK-Kinderwelt gGmbH und der Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems der Arbeiterwohlfahrt. Die DRK-Kinderwelt gGmbH ist der Nachfolger des DRK-Kreisverbandes Lünen als Träger der DRK-Kitas.

Im Stadtteil Lünen-Süd sind AWO und DRK bereits als Träger von Kitas vertreten, im Gegensatz zu den Johannitern. Wichtig war bei der Konzeption, welchen „Ansatz der Träger in Bezug auf die Sozialraumorientierung verfolge“, so die Verwaltung.

Alle Interessenten als Träger geeignet

Alle Interessenten seien, so die zuständigen Stellen der Stadt, grundsätzlich als Träger der neuen Kita geeignet. Alle verfügten über hinreichende Erfahrungen in der Tagesbetreuung von Kindern. Zudem hätten sie aussagekräftige pädagogische Konzepte vorgelegt.

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Die Johanniter betreiben derzeit im näheren Umkreis neun Einrichtungen: In Hamm (3), Bergkamen (2), Dortmund (3) und in Lünen die Kita Tabaluga. Da sie in Lünen-Süd noch nicht vertreten sind, würden sie - so die Verwaltung - im Sinne der Trägervielfalt das pädagogische Angebot der Kinderbetreuung erweitern. Durch Inhalte, Methoden und Arbeitsformen.

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