Die Vierbeiner schützen, indem man sich miteinander vernetzt

Meinung

Eine Gefahrenquelle wie Giftköder und Co. in den Griff zu bekommen, ist eine Herausforderung. Dieser kann man sich nur gemeinsam stellen, findet unsere Autorin.

Lünen

, 18.03.2021, 19:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf der Halde Victoria in Lünen-Süd wurden die Drogen-Köder gefunden.

Auf der Halde Victoria in Lünen-Süd wurden die Drogen-Köder gefunden. © Diethelm Textoris (Archiv)

Giftköder, Rasierklingen und jetzt auch Tabletten in Ködern - die Tricks von Tierquälern werden immer vielfältiger. Die Situation mit den Tabletten im Leckerli zeigt, wie schwierig es ist, seine Tiere wirksam zu schützen, selbst wenn diese noch so gut erzogen sind. Die Verbreitung der Köder in den Griff zu bekommen, ist zudem kaum möglich, denn die Täter wissen sich zu verbergen.

Das, was wirklich hilft, ist die Solidarität unter den Hundebesitzerinnen und -besitzern sowie allen, die den Vierbeinern wohlgesonnen gegenüberstehen.

Sich vernetzen und gegenseitig aufmerksam zu machen, wenn neue Gefahrenquellen entdeckt werden, ist die Devise. Und dies entspricht auch der Empfehlung der Polizei. Wenn ein Köder entdeckt wird, sollte man nicht nur an den eigenen Hund denken, sondern den Köder direkt entfernen und möglichst andere Halter darauf hinweisen, dass eine Gefahrenzone entdeckt wurde. Nur so kann man die Tiere schützen.

Und es hat auch für die Menschen einen positiven Nebeneffekt, wenn jeder geschlossen die Gefahrenquellen entfernt. Denn es lässt sich nicht ausschließen, dass ein spannender Köder für den Hund auch die Aufmerksamkeit eines kleinen Kindes auf sich zieht.

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