Hitzewelle im Anmarsch: So schützt die Stadt Lünen ihre Grünflächen bei Trockenheit

Dürre-Folgen

Der Wassermangel macht auch den Bäumen der Stadt Lünen zu schaffen. Damit junge Sträucher und Bäume nicht eingehen, kümmert sich die Stadt um die Bewässerung. Auch Sie können helfen.

Lünen

, 21.07.2019, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hitzewelle im Anmarsch: So schützt die Stadt Lünen ihre Grünflächen bei Trockenheit

Die Stadt wässert vorrangig junge Bäume, doch jeder kann helfen, indem er die Bäume vor der eigenen Hautür gießt. © unsplash/Pedro Kümmel

Neben Gärtnern und Landwirten sorgt sich auch die Stadt Lünen um ihre Grünflächen. Aus diesem Grund kümmert sie sich darum, dass gerade jungen Bäumen ausreichend Wasser zur Verfügung steht.

„Die Stadt pflanzt seit einigen Jahren besonders witterungs- und trockenheitsresistente Pflanzen, wie Christusdorn, Hopfenbuche und Apfeldorn“, sagt Stadtsprecher Benedikt Spangardt.

Es werden bei trockener Witterung auch Pflanzen gewässert. Jungbäumen wird bis zu ihrem dritten Standjahr Wasser zugefügt. Ihr Wurzelwerk reicht noch nicht tief genug, um Feuchtigkeit aus tieferen Erdschichten ziehen.

Außerdem wässert die Stadt auch Staudenflächen, Rosen und Halbsträucher. Es gibt beim Wässern aber Grenzen, so Benedikt Spangardt: „Eine Bewässerung von Rasenflächen und älteren Bäumen wäre aufwendig und teuer.“ Ein ausgewachsener Straßenbaum verdunstet pro Sommertag bis zu 400 Liter Wasser. Die Stadt hat davon gut 5000 Exemplare. Da das Wasser langsam in den verdichteten Wurzelraum eindringt, dauert das Wässern recht lange; je Baum mindestens 20 bis 30 Minuten.

Marion Fels, von Giesebrecht Garten und Pflanzen, hat einen Tipp: „Wer gerne helfen möchte Bäume vor seiner Haustür vor der Vertrocknung zu schützen, der darf auch ruhig mal ein paar Gießkannen voll machen und diese wässern.“

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